Wuhlheide im Wandel – So wird der Volkspark im Sommer 2026 umgebaut | ABC-Z

Um die Attraktivität der Wuhlheide als Freizeitstandort und touristisches Ausflugsziel weiter zu steigern, plant der Bezirk Treptow-Köpenick weitere Veränderungen. Im Sommer dieses Jahres soll der Baustart erfolgen, um insgesamt 15 Eingänge zum Volkspark entlang der Straße An der Wuhlheide und der Treskowallee umzugestalten. „Ziel der Maßnahme ist es, die Zugänge zur Anlage sichtbarer zu machen, die Eingangsbereiche aufzuwerten und sie in das Markenkonzept der Wuhlheide einzubetten“, teilt das Bezirksamt mit.
Damit unternimmt die Behörde den nächsten Schritt bei der Entwicklung des 317 Hektar großen Areals. Im vergangenen Jahr war dort bereits ein neues Wegeleitsystem installiert worden. Zahlreiche neue Infoschilder und Wegweiser wurden aufgestellt, damit sich Besucher besser zurechtfinden und mehr über die Wuhlheide und deren Geschichte erfahren können. Allerdings waren schon nach kurzer Zeit etliche davon beschmiert und somit kaum noch lesbar.
Wuhlheide: Auf diese Details legt der Bezirk besonderen Wert
Eine einheitliche Gestaltung der Parkeingänge soll nun, wie es heißt, ebenso wie das neue Wegeleitsystem den Wiedererkennungswert der Wuhlheide erhöhen und dafür sorgen, dass Besucher diese leichter finden. „Gleichzeitig soll die Markenidentität durch Einheitlichkeit gestärkt werden. Dafür sorgen Landmarken (‚landmarks‘) in Form von Stelen in den Design-Farben des Markenkonzepts“, erklärt das Bezirksamt in einer Mitteilung im besten Marketing-Jargon. Dazu gehören demnach auch eine einheitliche Ausstattung von Sitzbänken, Mülleimern oder Fahrradbügeln sowie gleich beschaffene Bodenbeläge.

Diese Visualisierung zeigt, wie der Haupteingang an der Straße An der Wuhlheide in Zukunft aussehen soll.
© pro Garten – Landschaftsarchitekten | pro Garten – Landschaftsarchitekten
Ab Sommer 2026 umgestaltet werden der Zugang am Parkplatz nahe dem FEZ-Berlin, der Hauptzugang Treskowallee/An der Wuhlheide sowie die Zugänge zur Parkbühne, am Heckentheater, der Hauptachse Eichgestell und der Nebenachse Modellpark. Außerdem betreffen die Veränderungen auch diverse Zufahrten, unter anderem zu Sportanlagen, dem Friedhof, dem Modellpark Berlin-Brandenburg und dem Betriebsgelände der Berliner Wasserbetriebe.
Bäume müssen für Umgestaltung der Parkeingänge gefällt werden
Damit der Baustart im Sommer auch erfolgen kann, kündigte das Bezirksamt für diese Woche Rodungs- und Fällarbeiten sowie Kronenpflegemaßnahmen an Bäumen an. Im Detail werden demzufolge rund 2400 Quadratmeter „überalterte Pflanzflächen“ entfernt und 15 Bäume gefällt. Diese seien bereits stark geschädigt und wiesen eine nur noch geringe Lebenserwartung auf, so die Behörde. Im Zuge der Sanierung der Parkeingänge werden dafür zum Ausgleich 41 neue Bäume gepflanzt und etwa 2800 Quadratmeter neue Pflanzflächen mit vorwiegend gebietsheimischen Gehölzen und Stauden angelegt.
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Finanziert wird das Projekt mit GRW-Mitteln (Programm Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“). Insgesamt stehen 5,2 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung.





















