Wirtschaft

Wohnungsmarkt: Paar Möbel rein, zack, 350 Euro mehr Miete | ABC-Z

Möblierte Wohnungen lassen sich teurer vermieten. Exklusive Daten zeigen: Das Problem hat sich extrem verschärft. Nun sollen neue Regeln das Geschäft einschränken.



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Möblierte Wohnungsangebote gibt es in den großen deutschen Städten viele. Woran liegt das?
© plainpicture

In Deutschlands Großstädten gibt es keine freien Mietwohnungen mehr? Von wegen: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Einzimmerappartment
im Frankfurter Ostend, 35 Quadratmeter, für 1.100 Euro warm? Geschmackvoll
eingerichtet sei die Wohnung, verspricht der Anbieter, und hochwertig
ausgestattet. Die Bilder zeigen etwas anderes: In einem dunklen Raum
im Erdgeschoss stehen ein paar einfache Holzmöbel. Es gibt eine Küche, eine Waschmaschine, das war’s.

Wer auf Wohnungsportalen in München, Frankfurt am Main oder Berlin eine
Mietwohnung sucht, stößt auf viele solcher Angebote: möbliert – und deutlich teurer als unmöblierte Angebote. Eine Lücke im Mietrecht ermöglicht das. Die schwarz-rote Regierung hatte sich vorgenommen, solche Vermietungen zumindest in angespannten Wohnungsmärkten stärker zu regulieren. Jetzt hat das Bundesjustizministerium einen Gesetzentwurf vorgelegt.

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