Wie eine Cottbuser Schule gegen Gewalt kämpft | ABC-Z

Generell gilt: Vorfälle müssen dem Schulamt gemeldet werden. Den Cottbuser Eltern wurde zusätzlich empfohlen, zur Polizei zu gehen. Dort wurde extra eine Ermittlungsgruppe gebildet. Deren Ergebnisse werden an die Staatsanwaltschaft Cottbus weitergegeben – die aber nur eingeschränkt oder gar nicht handlungsfähig ist. “Die Jugendlichen müssen mindestens 14 Jahre alt sein, damit sie überhaupt strafmündig sind. Und deswegen spielen wir da keine Rolle in diesen Vorfällen, in diesem Verfahren”, sagt Staatsanwältin Miriam Meyer-Stephan. Finde doch einmal eine Akte ihren Weg auf ihren Schreibtisch, in der ein Jugendlicher oder eine Jugendliche unter 14 beschuldigt ist, werde das jeweilige Verfahren umgehend eingestellt.
Nachdem Eltern mit einem Brandbrief auf die Situation an der Regine-Hildebrandt-Grundschule aufmerksam gemacht hatten und auch die Schulleitung die Vorfälle regelmäßig gemeldet hatte, reagierten die Stadt Cottbus und das Land Brandenburg. Mitte Januar kamen Bildungsminister Steffen Freiberg und Innenminister René Wilke (beide SPD) nach Cottbus, für Beratungen. “Was wir hier entwickelt haben an Maßnahmen, das geht weit über Cottbus hinaus, das soll auch weit über Cottbus hinaus Wirkung entfalten können”, sagte Wilke nach dem Treffen.





















