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Wetter in Bayern: Woche startet grau und nass – erste Flüsse treten über die Ufer – Bayern | ABC-Z

Grau und nass beginnt in Bayern die neue Woche. Der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge zeigen sich in den kommenden Tagen viele Wolken am Himmel, dazu kann es kräftiger regnen. Doch es bleibt mild – und am Mittwoch könnten Frühlingsfans auf ihre Kosten kommen.

Bereits am Vormittag kommt es im Freistaat immer wieder zu Regenschauern. In den Bergen ist bis zum Mittag noch mit anhaltendem Tauwetter zu rechnen. Laut Wetterdienst sollen bis dann in den vergangenen drei Tagen etwa 50 Liter Niederschlag pro Quadratmeter zusammen gekommen sein. Im Bayerwald seien es sogar bis zu 70 Liter.

Regen und Schneeschmelze führen derzeit vor allem im Norden Bayerns zu Überschwemmungen. Besonders betroffen sind Stadt und Landkreis Coburg, der Landkreis Kronach sowie der Landkreis Lichtenfels. Der Hochwassernachrichtendienst warnt in diesen Regionen vor Überschwemmungen in bebauten Gebieten.

Ausuferungen oder Überschwemmungen sind in allen fränkischen Regierungsbezirken möglich sowie in der Oberpfalz und in Teilen von Schwaben. Am frühen Morgen stieg der Pegel in Fürth am Berg (Landkreis Coburg) auf mehr als 250 Zentimeter und erreichte damit Meldestufe drei von fünf.

Am Mittag und Nachmittag ist laut den Wetterexperten immer wieder mit trockenen Abschnitten zu rechnen. Dazu weht ein kräftiger Wind. In den Höhenlagen des Bayerwaldes sind auch Sturm- und schwere Sturmböen möglich. In den Hochlagen der Alpen werden orkanartige Böen mit bis zu 110 Kilometern pro Stunde erwartet. Die Temperaturen erreichen laut DWD milde acht bis 14 Grad.

Im Süden Bayerns erwartet der DWD für Lagen bis 2000 Metern Plusgrade und damit Tauwetter. Oberhalb von 1600 Metern sei die Lawinengefahr weiter groß, unterhalb sogar erheblich, teilte der Lawinenwarndienst Bayern mit. Die Hauptprobleme seien Neuschnee und Regen, der teils bis in eine Höhe von 1800 Meter falle und die Schneedecke schwäche. Lawinen könnten sich bereits durch geringe Zusatzbelastung lösen und auch exponierte Wege treffen.

Am Mittwoch könnte es die Sonne durch den Nebel schaffen

In der Nacht zum Dienstag soll es weiter regnen, im Süden möglicherweise auch kräftig. Vor allem am östlichen Alpenrand ist mit Regenmengen zwischen 30 und örtlich bis 50 Litern pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden zu rechnen. Ab mittleren Lagen ist mit mäßigem bis starkem Schneefall zu rechnen.

Laut den Wetterexperten ist auch im Laufe des Dienstags vielerorts mit Regen und Nieselregen zu rechnen. Nur am Bodensee und im Allgäu soll es trocken bleiben. Die Temperaturen liegen zwischen sieben Grad im Bayerischen Wald und 15 Grad am Untermain und am Bodensee.

Am Mittwoch könnten echte Frühlingsgefühle aufkommen: Laut DWD setzt sich nach Hochnebel am Nachmittag die Sonne durch, in Schwaben und Oberbayern scheint sie sogar von früh bis spät. Es wird frühlingshaft mild bei zwölf bis 17 Grad.

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