Berlin

Welche Folgen der Winter für den Fußball hat | ABC-Z

Die Beschreibung “wetterbedingt” ist hierbei gleichzusetzen mit “wegen Bodenfrost” – dem Endgegner aller Fußballplätze abseits der Profiligen. Im Kalenderjahr 2024 registrierte der Deutsche Wetterdienst insgesamt 52 Frosttage [dwd.de]. Dabei braucht es nur einige solcher Tage hintereinander, bis ein Platz so tief durchfriert, dass er unbespielbar wird.

Im Rasen dehnt sich das Wasser frierend aus, er wird brüchig, wächst nicht weiter und braucht lange zur Regeneration. Der Boden verhärtet sich und wird ungleichmäßig, seine Oberfläche glatt und rutschig. “Es geht dann sowohl um die Gesundheit der Spieler als auch um die Bespielbarkeit des Platzes”, sagt Riemer.

Zwei Tage vor den Spielen erfragt der Verband im Winter bei den Vereinen die Platzverhältnisse. “Ob gespielt werden kann, entscheiden wir dann 24 Stunden vor Spielbeginn”, erklärt Riemer, “aber wenn zwei Berliner Mannschaften spielen, geht das notfalls auch am Morgen des Spieltags.” Das letzte Wort haben dabei die Betreiber der Plätze, im Berliner Amateurfußball in aller Regel die Bezirksämter.

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