Berlin

Warum die Eier zu Ostern trotz Newcastle-Krankheit wohl nicht knapp werden | ABC-Z

Für Axel Kruschat, Landesgeschäftsführer des Bunds für Umwelt und Naturschutz Brandenburg greift diese Debatte jedoch zu kurz. “Es ist natürlich immer eine große Katastrophe, auch für den Tierschutz, dass man diesen Seuchen nur Herr werden kann, indem man so viele Tiere tötet”, sagte der Umweltschützer dem rbb.

Das liege aber an der Größe der Anlagen, die bei Hühnern schnell Größenordnungen von mehreren Zehntausenden Tieren erreichen würden. “Es ist eine Illusion zu denken, dass man diese Form der Tierhaltung ohne Infektionen betreiben kann”, kritisiert Kruschat.

Aus seiner Sicht müsse grundsätzlich darüber gesprochen werden, warum es immer wieder zu Tötungen in diesem Ausmaß komme. Kruschat fordert deshalb eine andere Agrarpolitik in Brandenburg. Diese müsse darauf ausgerichtet werden, “dass wir Stück für Stück aus der Massentierhaltung rauskommen. Sonst wird es immer wieder diese Infektionsfälle geben und es wird immer wieder diese Massentötungen von Tieren geben.”

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