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Warnstreiks dauern in einigen bayerischen Städten an – Bayern | ABC-Z

In mehreren bayerischen Städten steht der Nahverkehr auch am Samstag ganz oder teilweise still. In Kommunen wie Nürnberg, Schwabach, Passau und Bayreuth gehen die Warnstreiks in den vierten Tag. In anderen Städten wie Dachau und Augsburg lief der von der Gewerkschaft Verdi im Tarifkonflikt ausgerufene Streik in der Nacht aus. S- und Regionalbahnen fahren weiterhin, da sie andere Betreiber haben.

Einschränkungen in Franken

In Nürnberg müssen sich die Fahrgäste auch heute noch auf weitere deutlich spürbare Auswirkungen einstellen. Für das Fußballspiel des 1. FC Nürnberg raten die Stadtwerke dazu, die S-Bahnen zu nutzen.
In der Nachbarstadt Schwabach geht der Warnstreik bis voraussichtlich Sonntag. Ein Notbetrieb ist zwar vorgesehen, Betroffene sollten sich jedoch vor dem Fahrtantritt in der App oder auf der Website der VAG informieren.

In Bayreuth soll ab dem Sonntagmittag (14.40 Uhr) wieder alles normal fahren. Durch Partnerunternehmen sei während der Streiks ein Grundangebot auf vielen Buslinien vorhanden, erklärten die Stadtwerke. Regionalbusse seien nicht betroffen.

Letzter Streiktag in Passau

In Passau steht am Samstag der letzte Tag des Streiks an, es muss mit Einschränkungen im Busverkehr gerechnet werden.
Hintergrund des Warnstreiks ist der laufende Tarifkonflikt. Am Montag (23. März) steht der nächste Verhandlungstermin mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband an. Bei den bisherigen drei Gesprächen gab es keine Einigung.

Die Gewerkschaft Verdi fordert für die etwa 9 000 Beschäftigten in mehr als 20 Unternehmen eine Lohnerhöhung um fast 670 Euro sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Die Kommunen weisen das als unbezahlbar zurück. Ihren Berechnungen zufolge würde eine Erfüllung der Verdi-Forderungen die Personalkosten im kommunalen Nahverkehr um 25 Prozent in die Höhe treiben.

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