Meal Prep: Gerichte gezielt vorbereiten – Tipps und Rezepte | ABC-Z

Stand: 07.01.2026 17:00 Uhr
Wer clever plant und Mahlzeiten vorkocht, kann im stressigen Alltag Zeit und Geld sparen. Weiterer Vorteil: Mit Meal Prep greift man seltener zu Snacks und Fast Food und ernährt sich so gesünder.
Unter der Woche fehlt oft die Zeit, um lecker und gesund zu kochen. Hier kann Meal Prep – englisch für Mahlzeitenvorbereitung – nützlich sein und helfen, den Alltag stressfreier zu gestalten. Das Prinzip ist einfach: Einzelne Komponenten eines Gerichts oder auch ganze Mahlzeiten werden für einen oder gleich mehrere Tage vorbereitet.
Mit Meal Prep Zeit und Geld sparen
Die Vorteile des Meal Preppings liegen auf der Hand: Die Mahlzeiten werden im Voraus geplant, das spart häufiges Einkaufen und damit Zeit. Im Einkaufswagen landen nur Lebensmittel, die man auch wirklich benötigt – gut für das Portemonnaie, zugleich wird weniger weggeworfen. Ganz nebenbei sinken meist auch die Ausgaben für Snacks, Süßigkeiten, Fast Food oder spontane Bestellungen bei Lieferdiensten, da man mit wenigen Handgriffen selbst eine leckere Mahlzeit zubereiten kann. Weiterer Pluspunkt: Wer darauf achten möchte, wie viel Zucker und Fett er zu sich nimmt, behält durch die gezielte Essensplanung leichter den Überblick.
Gerichte vorkochen und vorbereiten: So geht’s
Wichtig beim Meal Prep ist eine gute Planung. Idealerweise erstellt man einen Wochenplan mit mehreren Gerichten aus Zutaten, die sich gut variieren lassen. Anschließend wird eine Einkaufsliste erstellt. Ein fester “Prep-Tag” pro Woche schafft Routine und macht das Vorkochen schnell zur Gewohnheit. Oft eignet sich dafür der Sonntag. Keinesfalls sollte das Meal Prepping selbst in Stress ausarten. Daher am besten ein Zeitlimit setzen – beispielsweise maximal 90 Minuten für die gesamte Vorbereitung. Im Zweifelsfall lieber nur wenige Gerichte vorbereiten statt gleich Mahlzeiten für die ganze Woche.
Rezepte und Ideen für Meal Prep-Gerichte
Für Meal Prepping sind alle Zutaten geeignet, die sich gekühlt einige Tage halten und entweder kalt schmecken oder sich gut aufwärmen lassen. Dazu zählen Nudeln, Reis und Kartoffeln ebenso wie Gemüse, Fisch, Fleisch oder Tofu. Aus diesen Basiszutaten lassen sich für jeden Tag andere Gerichte zubereiten, beispielsweise Eintöpfe, Currys, Salate, Bowls oder Wraps. Gemüsesticks mit Dip und vorgeschnittenes Obst sind gute Snacks für Zwischendurch. Weniger geeignet für Meal Prep sind Blattsalate – sie werden schnell matschig und unansehnlich.
Diese Zutaten sind ideal für Meal Prep
Die Gerichte stellt man am besten nach folgender Faustregel zusammen:
- eine Eiweißquelle: z.B. gebratene Hähnchenstücke, Fleischbällchen, Fisch, Tofu, Hülsenfrüchte, hart gekochte Eier
- eine Beilage, z.B. Nudeln, Reis, Couscous, Bulgur, Quinoa, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Kichererbsen, Linsen
- ein Teil vorgekochtes oder rohes Gemüse z.B. Möhren, Paprika, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Gurke, Rotkohl, Erbsen, Bohnen
Hinzu kommen je nach Geschmack Kräuter oder Gewürzmischungen. Mit verschiedenen Toppings wie Feta, Nüssen und Kernen oder mit einem frisch angerührten Dressing oder Dip lassen sich die Gerichte weiter variieren. Das Dressing in einem separaten Behälter aufbewahren und erst kurz vor Verzehr dazugeben.
Meal Prep: Ideen für einen 5-Tage-Wochenplan
Bewährt hat sich ein Mix aus komplett zubereiteten Mahlzeiten sowie Gerichten, die sich aus den vorbereiteten Zutaten sehr schnell zubereiten lassen. Ein Beispiel:
Frühstück-Klassiker Overnight Oats
Vor allem frühmorgens haben viele Menschen weder Zeit noch Lust für eine langwierige Frühstücksvorbereitung. Für einen guten Start in den Tag sind Overnight Oats ideal: Die Haferflocken werden bereits am Vorabend oder sogar mehre Tage zuvor vorbereitet und werden morgens nur noch nach Geschmack mit Nüssen, Honig und Obst gemischt.
Vorgekochtes richtig aufbewahren
In dicht schließenden Behältern aus Glas oder Kunststoff bleiben die Speisen im Kühlschrank einige Tage frisch. Geeignet sind neben im Handel erhältlichen Vorratsbehältern und Lunchboxen beispielsweise auch saubere Marmeladengläser. Vorgekochte Speisen immer zügig abkühlen und in den Kühlschrank stellen. Empfindliche Zutaten wie Blattsalate am besten frisch ergänzen.




































