USA News: Maduro von US-Truppen festgenommen – Politik | ABC-Z

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat nach einem Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio zur Zurückhaltung aufgerufen. „Die EU hat wiederholt erklärt, dass Herrn Maduro die Legitimität fehlt und sich für einen friedlichen Übergang ausgesprochen“, schreibt sie auf der Plattform X. „Unter allen Umständen müssen die Grundsätze des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen eingehalten werden. Wir rufen zur Zurückhaltung auf“, fügt sie hinzu, ohne die USA direkt zu kritisieren. Die Sicherheit der EU-Bürger in Venezuela habe für die EU oberste Priorität.
Die ehemalige Kolonialmacht Spanien mahnte ebenfalls zur Mäßigung in dem Konflikt. Das Völkerrecht und die UN-Charta müssten beachtet werden, hieß es in einer ersten Erklärung des spanischen Außenministeriums. Zugleich bot die linke Regierung in Madrid ihre Hilfe an, um „eine friedliche und durch Verhandlungen erzielte Lösung der gegenwärtigen Krise zu erreichen“.
Der Präsident von Venezuelas Nachbarland Kolumbien, Gustavo Petro, forderte die Einberufung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, dem Kolumbien als nichtständiges Mitglied seit Anfang des Jahres angehört. Auf der Plattform X erklärte Petro, seine Regierung lehne jede einseitige militärische Aktion ab, die die Lage verschärfen oder die Zivilbevölkerung gefährden könne.
Russland bezeichnete den Militäreinsatz der USA in Venezuela und die Gefangennahme von Maduro als „Akt bewaffneter Aggression“. In der jetzigen Lage sei es wichtig, eine weitere Eskalation zu verhindern und sich auf eine Lösung durch Dialog zu konzentrieren, teilt das Außenministerium in Moskau in einer Erklärung mit.
Die iranische Regierung verurteilte die Angriffe scharf. „Die militärische Intervention der USA gegen einen unabhängigen Staat und Mitglied der Vereinten Nationen stellt einen klaren Verstoß gegen die Prinzipien der UN‑Charta sowie gegen grundlegende Regeln des Völkerrechts dar“, erklärte das Außenministerium laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Dieser „aggressive Akt“ müsse umgehend und eindeutig verurteilt werden, so das Ministerium weiter. Venezuela gilt als einer der engsten Verbündeten Irans. In Teheran wächst laut Beobachtern daher die Sorge, Iran könne das nächste Ziel der US‑Angriffe werden.
Argentiniens Präsident Javier Milei hingegen feiert die Festsetzung Maduros. „DIE FREIHEIT SCHREITET VORAN, ES LEBE DIE FREIHEIT VERDAMMT NOCHMAL“, schrieb der ultraliberale Politiker auf X in Versalien zu einem Nachrichtenbericht, den er auf der Plattform teilte.





















