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USA: 1000 Ziele getroffen: Trump rechnet mit vier Wochen Krieg gegen den Iran | ABC-Z

USA: 1000 Ziele getroffenTrump rechnet mit vier Wochen Krieg gegen den Iran

01.03.2026, 22:30 Uhr

Auch B-2-Bomber waren laut Washington im Nahen Osten im Einsatz. (Foto: picture alliance / Anadolu)

In einem Interview am Vortag deutet US-Präsident Donald Trump an, dass ein Kriegsende nach wenigen Tagen eine Option sei. Nun spricht er aber von mehrwöchigen Angriffen. Es sollen schon am ersten Tag Hunderte Ziele getroffen worden sein.

US-Präsident Donald Trump hat in einem Interview mit der “Daily Mail” gesagt, dass der Krieg gegen den Iran noch vier Wochen dauern könnte. “Es war schon immer ein etwa vierwöchiger Prozess, also – so stark er auch ist, es ist ein großes Land, es wird vier Wochen dauern – oder weniger“, so der Republikaner.

Im Gespräch mit Axios hatte Trump am Vortag noch gesagt, er könne “aufs Ganze gehen und die komplette Sache übernehmen oder es in zwei oder drei Tagen beenden und den Iranern sagen: ‘Wir sehen uns in ein paar Jahren wieder, falls ihr anfangt, (eure Atom- und Raketenprogramme) wieder aufzubauen.'”

Der “Daily Mail” sagte der US-Präsident, er glaube, es laufe wie geplant. Man habe mehr Mitglieder der iranischen Führung ausgeschaltet als gedacht. “Es sieht nach 48 aus.” Die Vereinigten Staaten am Sonntag eingeräumt, dass auch drei US-Soldaten ums Leben gekommen sind. Fünf weitere seien schwer verletzt. Teheran hatte als Reaktion auf die Angriffe Militärstützpunkte in der Golfregion ins Visier genommen.

Auf iranischer Seite wurde laut US-Angaben das Hauptquartier der Revolutionsgarden zerstört. B-2-Tarnkappenbomber, bewaffnet mit 2.000-Pfund-Bomben, sollen zudem ballistische Raketenanlagen getroffen haben. 1000 Ziele sollen am Samstag attackiert worden sein. Neun iranische Schiffe seien versenkt worden, schrieb Trump auf Truth Social.

Geopolitik-Experte Klemens Fischer sagte bei ntv, das israelische-amerikanische Vorgehen gegen den Iran sei “definitiv völkerrechtswidrig”. Denn ein Präventivschlag muss einen unmittelbar drohendem Angriff vorauskommen. “Das ist hier eindeutig nicht der Fall gewesen”, so Fischer.

Quelle: ntv.de, rog

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