Union Berlin ist das nächste Opfer der Dominanz des FC Bayern | ABC-Z

Die Münchener spielten mit Union wie eine Herde von Raubtieren auf der Jagd nach ihrem Abendessen: gut organisiert, mit dem Wissen um die eigene Stärke, geduldig und am Ende erbarmungslos. In der 43. Minute sorgte der überragende Olise dafür, dass die Boxen des Münchener Stadions ein erstes Mal “Yabba Dabba Doo” kreischten. In der Nachspielzeit machte Gnabry das 2:0. Die Münchener klatschten im 2/4-Takt von Jacques Offenbach. Unions Spieler gingen mit hängenden Köpfen in die Kabine.
“Wenn du gegen München lange das 0:0 hältst, fängst du vielleicht irgendwann mal an zu glauben”, erklärte Union-Kapitän Christopher Trimmel nach Spielende, “aber wenn du so kurz vor der Pause zwei Tore kassierst, dann macht das schon etwas mit dir”. In anderen Worten: Die Köpenicker Hoffnung auf einen Punktgewinn beim FC Bayern tendierte bereits nach 45 Minuten gegen null. Was auch daran lag, dass Union in der gesamten ersten Halbzeit keinen einzigen Torschuss verzeichnet hatte.
Die offensiven Bemühungen der Berliner waren nicht existent – weil diese schlicht und einfach zu sehr mit dem Verteidigen beschäftigt waren. “Normalerweise fangen wir Trainer damit an, was man selbst nicht gut gemacht hat. Heute waren wir gar nicht in der Lage, irgendetwas besser zu machen”, resümierte Trainer Baumgart nach Spielende.





















