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Ukrainer lösen explosive Kettenreaktion aus und zerstören zwei russische Brücken | ABC-Z

Ukrainische Truppen sprengten zwei Brücken, die von den Russen für Nachschubtransporte genutzt wurden. Für den Angriff konnten die Soldaten günstige Drohnen nutzen, weil die Russen ihnen bei der Zerstörung unfreiwillig unter die Arme griffen.

Eine ukrainische Einheit hat zwei Brücken in Russland zerstört, die von den Kreml-Truppen für den Nachschubtransport genutzt wurden. Die Bauwerke befanden sich in den Oblasten Brjansk und Belgorod – beides sind Gebiete, die im Osten an die Ukraine grenzen. Die Brücken rückten in den Fokus der Ukrainer, da Soldaten dort ungewöhnliche Feindaktivitäten beobachtet hatten. “Es wurde klar, dass dort etwas vor sich ging”, sagte ein Vertreter der Einheit am Donnerstag gegenüber CNN.

Ukrainer lösen explosive Kettenreaktion aus

Dass die Ukrainer die Brücken mit günstigen Drohnen zerstören konnten, hatten die Russen selbst zu verschulden. Denn sie hatten, wie die Ukrainer dann entdeckten, Panzerabwehrminen unter den Brücken gelagert. Mit den Drohnen musste also nur noch die zerstörerische Kettenreaktion in Gang gesetzt werden. “Wir sahen die Minen und wir schlugen zu”, sagte ein Mitglied der ukrainischen Einheit jetzt gegenüber CNN. Zu dem Schlag auf die Brücke in Brjansk kam es bereits am 2. August. Der Angriff auf die zweite Brücke in Belgorod wurde laut der “New York Post” am 23. August durchgeführt.

Dass die Brücken von den Kreml-Soldaten so vermint wurden, belegt ihre strategische Bedeutung. Im Falle eines Gegenangriffs hätten die Russen die beiden Bauwerke vermutlich selbst gesprengt, um den ukrainischen Truppen einen Vorstoß zu erschweren.

Selenskyj fordert Weltgemeinschaft zu “echten Schritten” gegen Russland auf

Unterdes gehen die russischen Luftangriffe auf Städte, Zivilisten und zivile Infrastruktur unvermindert weiter. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert deshalb “die ganze Welt” weiter auf, entschlossen gegen Russland vorzugehen. Er fordert empfindliche Zölle gegen alle Staaten, die durch Öl- und Gasimporte Putins Armee mitfinanzieren. “Dieser Krieg endet nicht durch politische Erklärungen – gebraucht werden echte Schritte”, sagte Selenskyj in einem Beitrag.

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