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Ukraine News: Preis der Münchner Siko für das “tapfere ukrainische Volk” – Politik | ABC-Z

Moskau: Festnahmen nach Schüssen auf russischen General

Nur zwei Tage nach dem Attentat auf Wladimir Alexejew, den stellvertretenden Chef des russischen Militärgeheimdienstes, präsentieren die Ermittler zwei Festnahmen. Nach Angaben des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB wurde einer der Verdächtigten, demnach ein russischer Staatsbürger Jahrgang 1960, in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten festgenommen und nach Russland überstellt. Ein angeblicher Komplize, ein 1959 geborener Russe, sei in Moskau gefasst worden. Eine weitere mutmaßliche Komplizin floh den Angaben nach in die Ukraine. In der Mitteilung hieß es, die Suche nach den Organisatoren dauere an. Aus Moskauer Sicht ist klar: Hinter den Schüssen steckt Kiew. 

Der 64-jährige Alexejew war am Freitag in einem Wohnhaus im Nordosten der russischen Hauptstadt Moskau angeschossen und schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Inzwischen ist er wieder bei Bewusstsein, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass berichtete. Außenminister Sergej Lawrow hatte bereits am Freitag die Ukraine beschuldigt, an der Tat beteiligt zu sein. Russische Ermittler konkretisierten die Vorwürfe nun. Der in Dubai festgenommene Verdächtige sei Ende Dezember 2025 im Auftrag ukrainischer Geheimdienste nach Moskau gekommen, um einen Terrorakt zu verüben, teilte das russische Ermittlungskomitee mit. Der Mann soll demnach zu Zeiten der Sowjetunion in Ternopil in der heutigen Ukraine geboren worden sein. 

Alexejew steht seit Jahren auf westlichen Sanktionslisten, unter anderem, weil er Cyberkriminalität organisiert und im Zuge der Affäre um die versuchte Tötung des übergelaufenen Geheimdienstagenten Sergej Skripal in Großbritannien den Nervenkampfstoff Nowitschok verbreitet haben soll. Öffentlich zugänglichen Angaben nach wurde Alexejew im Gebiet Winnyzja in der heutigen Ukraine geboren. Seine gesamte noch in Sowjetzeiten beginnende militärische Karriere hat er aber in Russland verbracht. Dort war er zuletzt Vizechef des Militärgeheimdienstes GRU. Während des Syrien-Kriegs leitete er die Geheimdienstaktionen des russischen Militärs in dem Nahoststaat.

Ranghohe Militärs in Moskau und auch Propagandisten sind seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine immer wieder Ziele von Anschlägen. Im April 2025 kam beispielsweise Generalleutnant Jaroslaw Moskalik durch die Explosion einer Autobombe ums Leben. Im Dezember 2024 war mit Igor Kirillow der Chef der russischen ABC-Abwehrtruppen ebenfalls durch einen Bombenanschlag getötet worden. Der ukrainische Geheimdienst bekannte sich zu der Tat.

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