Trump feuert umstrittene Heimatschutzministerin Kristie Noem | ABC-Z

Donald Trump hat angekündigt, Heimatschutzministerin Kristie Noem entlassen zu wollen. Stattdessen soll der republikanische Senator Markwayne Mullin ab dem 31. März den Posten übernehmen.
Zuletzt war die Chefin des US-Heimatschutzministeriums (DHS) bei einer Senatsanhörung heftig in die Kritik geraten. So sagte der demokratische Senator Dick Durbin, unter Noems Führung habe das Ministerium weder einen „moralischen Kompass“ noch „Respekt für die Rechtsstaatlichkeit“. Einsatzkräfte der dem Heimatschutzministerium unterstehenden Polizeibehörden hätten „Chaos in unseren Städten“ angerichtet, betonte Durbin weiter. Gemeint ist damit unter anderem das Vorgehen der US-Einwanderungspolizei ICE. In den Fokus geriet vorübergehend die Großstadt Minneapolis, wo im Januar bei zwei Vorfällen zwei US-Bürger, Renee Good und Alex Pretti, von Einsatzkräften erschossen wurden.
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Heimatschutzministerin Noem wurde nun erstmals seit diesen Vorfällen im Kongress befragt – und sprach den Angehörigen von Good und Pretti ihr Beileid für die „tragischen“ Todesfälle aus. Zugleich bestritt sie, Good und Pretti als inländische Terroristen bezeichnet zu haben. Sie habe lediglich gesagt, es habe sich „anscheinend um einen Fall“ von Inlandsterrorismus gehandelt. Die Behörden hatten Good und Pretti zunächst vorgeworfen, Polizisten attackiert zu haben. Diese Darstellungen wurden durch zahlreiche Videoaufnahmen widerlegt.
fmg/dpa/afp





















