Trotz Serientod: Petra Blossey kehrt zu “Unter uns” zurück | ABC-Z

Sieben Jahre, ein Holzsarg und eine Geschichte, die eigentlich längst zu Ende erzählt war. Trotzdem kehrt sie zurück. Petra Blossey (69) wird ihre Paraderolle als Irene Weigel in der RTL-Vorabendserie “Unter uns” wieder aufnehmen. Das bestätigte nach zahlreichen Spekulationen nun sowohl die Schauspielerin selbst als auch der Sender gegenüber der “Bild”-Zeitung.
Blossey dreht laut übereinstimmenden Medienberichten bereits seit einigen Tagen wieder auf dem Produktionsgelände in Köln. Die Anfrage der Produktion habe sie überrascht, sagt sie – aber letztlich auch gefreut: “Ich freue mich zuallererst auf meine Kollegen. Darauf, dass Irene wieder ein wichtiger Bestandteil der Familie Weigel sein wird.” Sie sei stolz auf ihr Comeback.
RTL selbst hält sich in seiner offiziellen Pressemitteilung noch etwas bedeckter. Auch Blossey selbst macht darin bislang nur Andeutungen: “Seit Irenes Verschwinden ist eine lange Zeit vergangen – und doch hat dieser Moment alles verändert. Jetzt aber rückt die Wahrheit näher. Mehr darf ich noch nicht sagen, nur so viel: Was kommt, hat es in dieser Form noch nie gegeben.”
Von Folge 1 bis zum Sarg
Petra Blossey war von Anfang an dabei. Seit der allerersten Folge im Jahr 1994 spielte sie Irene Weigel – das Herzstück der Serienfamilie, der Anker der Schillerallee, mehr als 6.500 Folgen lang. Ihre Reise durch Liebesgeschichten, Verluste und Schicksalsschläge machte sie zu einer der dienstältesten Seriendarstellerinnen Deutschlands.
Der Abschied 2019 war spektakulär inszeniert: Irenes Ehemann Robert Küpper (gespielt von Luca Maric, 60) wartete am Flughafen auf seine Frau, die gerade aus Thailand zurückkehren sollte. Statt Irene verließ nur ein schlichter Holzsarg das Flugzeug – ein Schockmoment zum 25-jährigen Jubiläum der Serie. Der Ausstieg war damals Blosseys eigene Entscheidung. Sie zog von Köln zurück in ihre Heimatstadt Potsdam und wollte neue Wege gehen und vor allem auf Theaterbühnen und in Musicals eine neue Heimat finden.
Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de





















