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Toyota plant Einstieg bei Brennstoffzellen-JV Cellcentric | ABC-Z

Die Nutzfahrzeugindustrie treibt die Entwicklung alternativer Antriebe voran. Neben batterieelektrischen Konzepten rückt zunehmend auch der wasserstoffbasierte Brennstoffzellenantrieb in den Fokus. Nun kündigt Toyota an, beim Brennstoffzellen-Unternehmen Cellcentric einsteigen zu wollen, so die Meldung der dpa.

Cellcentric mit Sitz in Kirchheim unter Teck wurde 2021 als Joint Venture der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck und Volvo gegründet. In einer gemeinsamen Erklärung teilten die Unternehmen mit, dass eine unverbindliche Vereinbarung zur Zusammenarbeit unterzeichnet wurde. Ziel sei es, perspektivisch als gleichberechtigte Anteilseigner aufzutreten.

Im Zentrum der geplanten Zusammenarbeit steht die Weiterentwicklung, Produktion und Vermarktung von Brennstoffzellensystemen für schwere Nutzfahrzeuge. Daimler Truck und Volvo bringen dabei ihre Kompetenz im Lkw-Segment ein, während Toyota seine langjährige Erfahrung mit Brennstoffzellentechnologie beisteuern soll.

Laut Mitteilung plant Toyota, sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung finanziell an Cellcentric zu beteiligen und in das Unternehmen zu investieren.

Während in der Pkw-Branche alternative Antriebe an Bedeutung gewinnen, sind sie im Nutzfahrzeugbereich bisher nur in geringem Umfang im Markt vertreten. Daimler Truck bietet bereits batterieelektrische Lkw an, deren Anteil am Gesamtabsatz aktuell jedoch noch niedrig ist. Parallel arbeitet das Unternehmen an wasserstoffbasierten Brennstoffzellenantrieben.

Nach umfangreichen Tests mit Prototypen plant Daimler Truck, Ende dieses Jahres eine Kleinserie von 100 Brennstoffzellen-Lkw in den Kundeneinsatz zu bringen:

Daimler Truck spendiert seinem NextGenH2 genannten Wasserstoff-Actros eine Überarbeitung. Der Prototyp erhielt unter anderem ein Technik-Update sowie die aerodynamisch optimierte Pro-Cabin und soll Ende 2026 in einer Kleinserie von 100 Fahrzeugen in den Kundeneinsatz starten.

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