Sport

Tennis-Kalender 2026: Termine zu den wichtigsten Turnieren in diesem Jahr – wann spielt Zverev? – Sport | ABC-Z

In diesem Tennis-Jahr stehen insgesamt 19 Masters-Turniere auf dem Programm, zehn bei den Frauen, neun bei den Männern. Hinzu kommen die vier Grand-Slam-Turniere in Melbourne, Paris, London und New York.

Die Spielerinnen und Spieler sind auf den großen Plätzen vom 18. Januar bis 22. November unterwegs und kommen für sieben Turniere nach Deutschland – viermal die ATP-, dreimal die WTA-Tour.

Wir geben einen Überblick, wann welches Turnier stattfindet und wer gewonnen hat.

Alle Termine der großen Tennis-Turniere im Jahr 2026 im  Überblick

  • Australian Open (Grand Slam) Siegerin: Elena Rybakina (Kasachstan) / Sieger: Carlos Alcaraz (Spanien)
  • Doha (Masters 1000, nur WTA) – Siegerin: Karolina Muchova (Tschechien)
  • Dubai (Masters 1000, nur WTA) – Siegerin: Jessica Pegula (USA)
  • Indian Wells (Masters 1000) – Sieger: Jannik Sinner (Italien) / Siegerin: Aryna Sabalenka (Belarus)
  • 17. bis 29. März: Miami (Masters 1000)
  • 05. bis 12. April: Monte Carlo (Masters 1000, nur ATP)
  • 21. April bis 03. Mai: Madrid (Masters 1000)
  • 05. bis 17. Mai: Rom (Masters 1000)
  • 24. Mai bis 7. Juni: French Open (Grand Slam)
  • 29. Juni bis 12. Juli: Wimbledon (Grand Slam)
  • 02. bis 13. August: Toronto (Masters 1000, WTA)
  • 02. bis 12. August: Montreal (Masters 1000, ATP)
  • 13. bis 24. August: Cincinnati (Masters 1000)
  • 31. August bis 13. September: US Open (Grand Slam)
  • 30. September bis 11. Oktober: Peking (Masters 1000, nur WTA)
  • 7. bis 18. Oktober: Shanghai (Masters 1000, nur ATP)
  • 12. bis 18. Oktober Wuhan (Master 1000, nur WTA)
  • 2. bis 8. November: Paris (Masters 1000, nur ATP)
  • 7. bis 14. November: WTA-Finals in Riad
  • 15. bis 22. November: ATP-Finals in Turin

Alle Turniere in Deutschland 2026 im Überblick

  • 13. bis 19. April: München (Sand, ATP 500)
  • 13. bis 19. April: Stuttgart (Sand, WTA 500)
  • 17. bis 23. Mai: Hamburg (Sand, ATP 500)
  • 8 bis 14. Juni: Stuttgart (Rasen, ATP 250)
  • 15. bis 21. Juni: Halle/Westfalen (Rasen, ATP 500)
  • 15. bis 21. Juni: Berlin (Rasen, WTA 500)
  • 21. bis 27. Juni: Bad Homburg (Rasen, WTA 500)

Australian Open vom 18. Januar bis 01. Februar in Melbourne (Hartplatz)

Traditionell beginnt die Saison in Australien. Auf der Südhalbkugel findet im Januar in Melbourne das erste der vier Grand-Slam-Turniere statt.

Der frühere Seriensieger Novak Djokovic (zehn Erfolge) startete auch 2026 einen neuen Anlauf seinen 25. Grand-Slam-Titel zu holen. Und der Serbe schaffte es ins Finale – auch dank glücklicher Fügungen im Achtel- und Viertelfinale. Dort verlor Djokovic gegen Carlos Alcaraz (Spanien), der mit 22 Jahren seinen Karriere-Slam (Siege bei allen vier Grand-Slam-Turnieren) vollendete. Alcaraz besiegte im Halbfinale Alexander Zverev in einem epischen Spiel, das fast 5,5 Stunden ging.

Bei den Frauen war aus deutscher Sicht nach der 2. Runde Schluss. Im Finale stand erneut Aryna Sabalenka (Belarus), die allerdings wie 2025 verlor. In diesem Jahr gegen die Kasachin Elena Rybakina, die ihren zweiten Grand-Slam-Titel holte.

  • Sieger 2026: Carlos Alcaraz (Spanien)
  • Siegerin 2026: Elena Rybakina (Kasachstan)

Doha vom 8. bis 14. Februar, WTA (Hartplatz)

Für die Frauen geht es schon eine Woche nach dem Finale der Australian Open in Doha, Katar weiter. Im Endspiel standen zwei große Überraschungen: Karolina Muchova aus Tschechien und die 19-jährige Viktoria Mboko aus Kanada. Die Tschechin gewann ihren ersten Masters-Titel knapp in zwei Sätzen.

  • Siegerin 2026: Karolina Muchova (Tschechien)

Dubai vom 15. bis 21. Februar, WTA (Hartplatz)

Die WTA-Tour bleibt anschließend im Nahen Osten. Von Doha reist der Tross übergangslos nach Dubai in die Vereinigten Arabische Emirate. Dort siegte Jessica Pegula aus den USA im Finale gegen Elena Switolina (Ukraine) glatt in zwei Sätzen.

  • Siegerin 2026: Jessica Pegula (USA)

Indian Wells vom 04. bis 15. März (Hartplatz)

Anfang März ging es für die Männer ins erste Masters-1000-Turnier. In Indian Wells in Kalifornien spielen sie seit 1987 Tennis, die Frauen seit 1989. Seit mehr als 30 Jahren hat keine Frau ihren Titel verteidigen können. Auch 2026 erwischte es Mirra Andreewa früh im Turnier. Es krönte sich die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka, die sich für die Finalniederlage bei den Australian Open bei Elena Rybakina revanchierte.

Bei den Männern scheiterte Jack Draper an der Titelverteidigung. Er verlor gegen den späteren Finalisten Daniil Mewedew (Russland). Es gewann Jannik Sinner (Italien), der auch im Halbfinale Alexander Zverevs Lauf beendete.

  • Sieger 2026: Jannik Sinner (Italien)
  • Siegerin 2026: Aryna Sabalenka (Belarus)

Miami vom 18. bis 29. März (Hartplatz)

Nach Indian Wells folgt direkt das nächste Masters-Turnier in den USA. In Florida können Spielerinnen und Spieler das Sunshine-Double ergattern.

  • Sieger 2025: Jakub Mensik (Tschechien)
  • Siegerin 2025: Aryna Sabalenka (Belarus)

Monte Carlo vom 05. bis 12. April, ATP (Sand)

Vor spektakulärer Kulisse – ein Teil der Zuschauer kann aufs Meer schauen – findet in Monte Carlo für die Männer das erste Masters-Turnier auf Sand statt. Sandplatzkönig Rafael Nadal gewann hier sage und schreibe elf Titel.

  • Sieger 2025: Carlos Alcaraz (Spanien)

Madrid vom 21. April bis 03. Mai (Sand)

In Madrid geht es dann auch für die Frauen auf Sand in der 1000er-Kategorie los.

  • Sieger 2025: Casper Ruud (Norwegen)
  • Siegerin 2025: Aryna Sabalenka (Belarus)

Rom vom 05. bis 17. Mai (Sand)

Das letzte Masters-Turnier vor den French Open wird in Rom gespielt. Rekordsieger bei den Männern ist Rafael Nadal (10 Titel), bei den Frauen teilen sich den Platz Gabriela Sabatini, Conchita Martinez und Serena Williams mit je vier Erfolgen.

  • Sieger 2025: Carlos Alcaraz (Spanien)
  • Siegerin 2025: Jasmine Paolini (Italien)

French Open vom 24. Mai bis 07. Juni in Paris (Sand)

Das größte Sandplatzturnier der Welt findet in Paris statt. Bei den French Open kommen jedes Jahr rund eine halbe Million Zuschauer ins Stade Roland Garros. Auf den Court Philippe-Chatrier passen etwa 15 000 Menschen, hier gewann der mittlerweile zurückgetretene Rafael Nadal 14 Titel.

  • Sieger 2025: Carlos Alcaraz (Spanien)
  • Siegerin 2025: Coco Gauff (USA)

Wimbledon vom 29. Juni bis 12. Juli in London (Rasen)

Von Sand auf Gras: Bereits drei Wochen nach dem zweiten Grand-Slam-Turnier folgt das dritte in London. Auf dem heiligen Rasen von Wimbledon werden seit 1877 die All England Championships ausgetragen.

  • Sieger 2025: Jannik Sinner (Italien)
  • Siegerin 2025: Iga Swiatek (Polen)

Montreal (ATP) und Toronto (WTA) vom 02. bis 13. August (Hartplatz)

Danach geht es auf die Hartplätze – und zum zweiten Mal nach Nordamerika. Ende Juli spielen die Männer in Montreal, die Frauen in Toronto. Beide Spielorte wechseln sich jedes Jahr ab.

  • Sieger 2025: Ben Shelton (USA)
  • Siegerin 2025: Viktoria Mboko (Kanada)

Cincinnati vom 13. bis 24. August (Hartplatz)

Das letzte große 1000er-Turnier vor den US Open findet in Cincinnati statt. Es zählt zu den ältesten Turnieren weltweit und wurde erstmals 1899 ausgetragen. Bei den Frauen gab es seitdem immer mal wieder längere Pausen, aber seit 2004 sind die Western & Southern Open fester Bestandteil im Kalender.

  • Sieger 2025: Carlos Alcaraz (Spanien)
  • Siegerin 2025: Iga Swiatek (Polen)

US Open vom 30. August bis 13. September in New York (Hartplatz)

Das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres steigt in New York. In Flushing Meadows steht auch das größte Tennisstadion der Welt: Das Arthur-Ashe-Stadium bietet 23 771 Zuschauerinnen und Zuschauern Platz.

  • Sieger 2025: Carlos Alcaraz (Spanien)
  • Siegerin 2025: Aryna Sabalenka (Belarus)

Peking vom 30. September bis 11. Oktober, WTA (Hartplatz)

Nach den US Open haben die Frauen nur eine Woche später das nächste größere Turnier und fliegen weiter nach Peking.

  • Siegerin 2025: Amanda Anisimova (USA)

Wuhan vom 12. bis 18. Oktober, WTA (Hartplatz)

Die Frauen bleiben in China schlagen direkt im Anschluss in Wuhan auf.

  • Siegerin 2025: Coco Gauff (USA)

Shanghai vom 07. bis 18. Oktober, ATP (Hartplatz)

Die Männer fliegen im Oktober ebenfalls in den Fernen Osten: In China steht das 1000er-Turnier in Shanghai im Kalender.

  • Sieger 2025: Valentin Vacherot (Monaco)

Paris vom 02. bis 08. November, ATP (Hartplatz/Halle)

Das einzige Masters-Turnier der Männer, das in einer Halle ausgetragen wird, findet in Paris statt. In Bercy werden auch die letzten Punkte vor dem ATP-Finale der besten Acht gesammelt.

  • Sieger 2025: Jannik Sinner (Italien)

WTA-Finals in Riad vom 07. bis 14. November (Hartplatz)

Das letzte große Turnier der Frauen tragen die acht Besten des Jahres aus. Anders als üblich im K.o.-System wird in zwei Gruppen mit je vier Teilnehmerinnen gespielt. Die beiden Ersten jeder Gruppe ziehen ins Halbfinale ein. Seit 1972 gibt es die WTA Tour Championships, seit 1986 findet das Turnier am Saisonende statt. Rekordsiegerin ist Martina Navratilova mit acht Titeln. 2025 krönte sich Elena Rybakina.

  • Siegerin 2025: Elena Rybakina (Kasachstan)

ATP-Finals in Turin vom 15. bis zum 22. November (Hartplatz/Halle)

Die ATP Finals in Turin beenden die reguläre Tennis-Saison bei den Männern. Wie auch bei den Frauen werden die acht Besten des Jahres in zwei Gruppen aufgeteilt. Seit 1970 wird das Turnier in dieser Form ausgetragen – mit unterschiedlichen Namen: zuerst als Masters Grand Prix, dann als ATP-Weltmeisterschaft, Tennis Masters Cup, ATP World Tour Finals bis hin zu den ATP Finals. 16 verschiedene Städte waren Gastgeber, am häufigsten New York von 1977 bis 1989. Jannik Sinner verteidigte letztes Jahr seinen Titel in Turin.

Sieger 2025: Jannik Sinner (Italien)

Hinweis: Der Artikel wird nach der Veröffentlichung am 19. Januar fortlaufend bis November 2026 aktualisiert.

Back to top button