Kreistag München: Die Grünen verlieren, die AfD gewinnt – Landkreis München | ABC-Z

Die SPD im Landkreis München um ihren Spitzenkandidaten Wolfgang Panzer dürfte aufgeatmet haben: Müssen auch einige ihrer amtierenden Bürgermeister in die Stichwahl, so konnten sich die arg gebeutelten Sozialdemokraten wenigstens im Kreistag stabil halten. Nach 498 von 524 ausgezählten Wahlkreisen hat die SPD mit 12,9 Prozent der abgegebenen Stimmen zwar ein wenig verloren auf ihr Ergebnis von 2020, sie dürfte jedoch weiterhin zumindest mit neun Sitzen im 70 Vertreter fassenden Kreistag vertreten sein.
Leicht gesteigert hat sich die CSU: Sie kommt voraussichtlich auf gut 38 Prozent, erhält einen Sitz mehr und bleibt damit stärkste Fraktion mit 27 Sitzen. Deutlich zugelegt hat die AfD: von 4,6 auf mehr als acht Prozent und sechs Sitzen, was ihr Fraktionsstatus und die Teilnahme an Ausschüssen sichert.
Die Grünen hingegen verlieren nach ihrem Höhenflug 2020 deutlich und sind künftig nur noch mit 15 statt 19 Kreisräten vertreten. Die Freien Wähler bekommen die Abspaltung zu spüren, die nach internem Richtungsstreit erfolgte: Die FW haben künftig nur noch vier statt sieben Plätze, die neu gegründete Unabhängige Bürgerschaft München-Land zwei Sitze – weniger, als sie sich erhofft hatte, wie ihr Vorsitzender Otto Bußjäger zugibt.
Auch die Junge Union, die erstmals mit einer eigenen Liste angetreten ist, muss sich mit wenig zufriedengeben: Vermutlich wird es für sie nur zu einem Sitz reichen, ebenso wie für die ÖDP. Die Linke legt von einem auf zwei Sitze zu, die FDP ist weiterhin mit drei Kreisräten vertreten.





















