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Sophie Marceau: „Es war furchtbar – ich hatte kein Leben mehr“ – Panorama | ABC-Z

Sophie Marceau, 59, französische Schauspielerin, hat keine guten Erinnerungen an ihren frühen Karrierestart vor rund 45 Jahren. Damals wurde sie als 14-Jährige in dem Film „La Boum – Die Fete“ weltberühmt. Der französischen Marie Claire sagte sie nun in einem Gespräch, für den Ruhm habe sie einen hohen Preis gezahlt. „Ich war viel zu jung dafür. Es hätte mich umbringen können – es wäre beinahe so gekommen“. Das Leben im Rampenlicht habe sie vollkommen überfordert, sie stamme aus der Vorstadt und habe diese Welt überhaupt nicht gekannt. „Es war furchtbar – ich hatte kein Leben mehr“, so die Schauspielerin. „Ruhm ist gefährlich. So jung in die Filmbranche zu geraten, hat mich schnell reifen lassen. Ich war auf mich allein gestellt.“

(Foto: KerstinxBögeholz/IMAGO/Funke Foto Services)

Bülent Ceylan, gerade 50 geworden, Comedian, schaut realistisch auf sein Alter. Morgens zwicke sein Rücken inzwischen leider manchmal, erzählte er aus Anlass seines runden Geburtstages der Bild-Zeitung. Bisweilen müsse er deswegen zu einem Schmerzgel greifen: „Voltaren ist meine neue Bodylotion.“ Ansonsten aber hielten ihn seine vier Kinder nicht nur auf Trab, sondern auch jung. Seinem Nachwuchs, erzählte der Künstler in dem Gespräch, möchte er vor allem eines mitgeben: Menschlichkeit. Er habe da einen Leitsatz: „Arschloch ist Arschloch, Mensch ist Mensch.“

(Foto: Oliver Berg/Oliver Berg/dpa)

Wolfgang Niedecken, noch 74, Sänger, freut sich auf ein besonderes Jahr: Seine Band BAP wird 50 Jahre alt und er selbst 75. Mit seiner Familie habe er abgesprochen, ihm zu signalisieren, wenn es Zeit zum Aufhören sei. „Ich stelle mich nicht auf die Bühne und mach den Jopie Heesters“, sagte Niedecken der Deutschen Presse-Agentur. Der Sänger Johannes Heesters (1903–2011) war noch als über 100-Jähriger aufgetreten. „Das Blöde ist, viele Künstler verlieren irgendwann die Übersicht, ob sie das noch können oder nicht“, sagte Niedecken. „Wenn ich es nicht selbst merke, dann merken es meine drei Damen.“ Die drei Damen sind seine Frau Tina und seine beiden erwachsenen Töchter. Die würden ihm dann rechtzeitig Bescheid geben.

(Foto: Heiko Becker/REUTERS)

Luis Díaz, 28, Stürmer des FC Bayern München, will seine Anhängerschaft offenbar erweitern. Der Kolumbianer veröffentlichte zum Jahresbeginn in den sozialen Netzwerken seinen ersten eigenen Song samt dazugehörigem Musikvideo. In dem Lied mit dem Titel „La Promesa“ – also das Versprechen – singt er von seinem Werdegang aus ärmlichen Verhältnissen bis in die Weltspitze. „Dieser Song entstand aus tiefstem Herzen“, schrieb Diáz bei Instagram. „Er ist das Resultat eines langen Weges, des Glaubens, der Arbeit und der Liebe. Ein Weg, auf dem Gott gehandelt und wo meine Familie mit mir und für mich gekämpft hat.“ Der Titel des Liedes bezieht sich laut Diáz auf ein Versprechen an seine Familie, ihr mit dem im Fußball verdienten Geld ein Haus zu kaufen. Diese promesa konnte der inzwischen 28 Jahre alte Fußball-Multimillionär einlösen.

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