Haushalt in sieben Bezirken positiv, fünf mit großem Minus | ABC-Z

Noch im vergangenen Jahr hatte Friedrichshain-Kreuzberg ein vergleichsweise geringes Defizit (-0,88 Millionen Euro). Dass es in diesem Jahr rund 17 Millionen Euro mehr sind, führt die Finanzverwaltung vor allem auf deutlich höhere Ausgaben bei den Hilfen zur Erziehung zurück. Zehn Millionen Euro habe der Bezirk hier mehr ausgegeben als ursprünglich geplant.
Außerdem habe er in anderen Bereichen deutlich weniger eingenommen, als er gedacht hatte. So gab es beispielsweise bei den Grundstücksbewirtschaftungsausgaben drei Millionen Euro weniger als gedacht, sagt die Finanzverwaltung. Das könnte an höheren Miet- oder Energieausgaben gelegen haben.
Das dritte Jahr in Folge fuhren Pankow und Steglitz-Zehlendorf Schulden ein. Nach Angaben der Senatsfinanzverwaltung lag das unter anderem an höheren Ausgaben bei den Hilfen zur Erziehung, außerdem insgesamt an weniger Einnahmen als geplant. Speziell Steglitz-Zehlendorf gab laut Finanzverwaltung deutlich mehr fürs Personal aus, als der Bezirk sich vorgenommen hatte. Alle Bezirke, die im Minus stecken, müssen nun einen Konsolidierungsplan vorlegen.





















