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Das neue Politik-Jahr steckt voller Überraschungen: Ätschi-Bätschi! Eine Glosse – Bayern | ABC-Z

Mithilfe einer Glaskugel hat die SZ vorab Einblick ins landespolitische Geschehen des Jahres 2026 nehmen können. Hier eine äußerst exklusive Übersicht der wichtigsten Wegmarken.

22. Januar.  Bei der Wiederholung der CSU-Vorstandswahlen wird Markus Söder mit 99,9 Prozent der Stimmen als Parteichef bestätigt. Die Wahl vom Dezember war annulliert worden, weil eine unabhängige Wahlkommission unter CSU-Generalsekretär Martin Huber bei 16,4 Prozent der Stimmzettel „Unregelmäßigkeiten“ festgestellt hatte.

13. Februar. Bei der Ausgabe der Zwischenzeugnisse gilt an Bayerns Schulen erstmals die neue Hymnenpflicht. Fünf Prozent der Schulen entscheiden sich für das Deutschlandlied, zwanzig Prozent für die Bayernhymne und drei Viertel für „Sweet Caroline“ von Neil Diamond.

8. März. Dieter Reiter (SPD) triumphiert bei der Münchner Oberbürgermeister-Wahl bereits im ersten Wahlgang. Die SPD-Landeschefs Ronja Endres und Sir Sebastian Roloff feiern „ein Fanal für das große Comeback der Bayern-SPD“.

9. März. Der Münchner OB Dieter Reiter tritt aus der SPD aus.

11. April. Im niederbayerischen Oberotterbach wird der Labradoodle Bingo von Scharfschützen der „Soko Wolf“ schwer verwundet. Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger bedauert die Verwechslung, betont aber, Bingo habe den Zwischenfall durch „wolfsähnliches Heulen“ selbst provoziert.

26. Juni. Ministerpräsident Söder wird beim Versuch, aus einer Cola-light-Plastikflasche zu trinken, schwer am Auge verletzt. „Weg mit den Scheiß-Deckeln“, fordert CSU-Generalsekretär Huber noch am Krankenbett. „Der Anschlag der Brüsseler Bürokraten auf das Leben unseres Landesvaters darf nicht folgenlos bleiben.“

3. August. Im Freistaat Bayern beginnen die Sommerferien. Ministerpräsident Söder erklärt im Bundesrat: „Ätschi Bätschi!“

17. September. Die „Soko Wolf“ erlegt im oberpfälzischen Cham den Zwergschnauzer Winfried. Wolfsminister Aiwanger teilt mit, Winfried sei „von ungewöhnlich kräftiger Statur“ gewesen.

24. Oktober. Die ehemaligen CSU-Vorsitzenden Erwin Huber und Horst Seehofer werden im Rahmen des „Grünen Frauenfrühstücks“ in Passau zu Fördermitgliedern der bayerischen Grünen ernannt.

16. Dezember. CDU und CSU nominieren Landtagspräsidentin Ilse Aigner als Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin. CSU-Chef Söder kann wegen einer schmerzhaften Augenverletzung nicht an der Zeremonie teilnehmen. Er richtet aber einen Videoappell an die Mitglieder der Bundesversammlung: „Sie sind nur Ihrem Gewissen verpflichtet.“

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