„Heute beginnt eine neue Epoche“ | ABC-Z

Erstmals in der Geschichte der Menschheit wurden am Dienstag (24. März) Antiteilchen auf der Straße transportiert. „Heute beginnt eine neue Epoche für Präzisionsmessungen“, erklärten die Physiker Stefan Ulmer und Christian Smorra von der Universität Düsseldorf, die in Genf am europäischen Kernforschungszentrum Cern die Grundlagen des Universums erforschen. „Nie zuvor wurde etwas Ähnliches bewerkstelligt.“
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100 bis 1000 Antiprotonen sind auf Reise gegangen, fünf Kilometer weit, ausschließlich auf Cern-Gelände in der Schweiz. Der Transport war der Beweis, dass der von Ulmer, Christian Smorra und ihrem Team konzipierte Container funktioniert.

Antimaterie: Erster langer Transport voraussichtlich 2029
In einigen Jahren sollen Antiprotonen nun in Labore etwa in Düsseldorf, Hannover oder Heidelberg transportiert werden, um dort noch präzisere Messungen vorzunehmen als am Cern möglich. Der erste Transport über die Autobahn von Genf nach Düsseldorf – etwa 780 Kilometer – soll voraussichtlich 2029 stattfinden.
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Fernziel ist es, vielleicht eines der größten Rätsel der Teilchenphysik zu lösen: Warum gibt es einen riesigen Materieüberschuss im Universum? Beim Urknall dürfte gleich viel Materie und Antimaterie entstanden sein. Bislang ist es in der Physik nicht gelungen, zu erklären, warum die Antimaterie fast vollständig verschwunden ist. Materie und Antimaterie gelten als nahezu identisch, abgesehen von ihrer entgegengesetzten Ladung und magnetischen Eigenschaft.
awe, dpa, afp





















