Party am Brandenburger Tor – Tickets, Einlass, alle Infos | ABC-Z

Dieser Jahreswechsel wird anders in Berlin: Die große ZDF-Silvesterparty mit Andrea Kiewel und Johannes B. Kerner findet erstmals in Hamburg statt, nach einigen Reibereien steht nun fest, dass es am Brandenburger Tor dennoch eine Party geben wird. Der Ablauf, das Programm und die TV-Übertragung unterscheiden sich aber deutlich von den Veranstaltungen der Vorjahre.
Wie kommt man an Tickets? Findet ein Feuerwerk statt? Ab wann ist Einlass und über welche Eingänge erreicht man das Veranstaltungsgelände? Antworten auf die wichtigsten Fragen zu „Yeah 2026“ am Brandenburger Tor finden Sie hier.
Silvester: Party am Brandenburger Tor – die wichtigsten Infos in der Übersicht
| Veranstaltung | Yeah 2026 – Silvester-Party |
|---|---|
| Ort | Brandenburger Tor und Umgebung |
| Einlass/Start/Ende | ab 21.30 Uhr, Start 22 Uhr, Ende 1 Uhr |
| Eingänge | Ebertstraße (Höhe Behren- und Dorotheenstraße), Rabin-/Ecke Scheidemannstr. |
Nach der Verlegung der ZDF-Silvesterparty nach Hamburg übernimmt die landeseigene Kulturprojekte Berlin GmbH die Organisation des Events. Geplant ist eine Party, die ab 22 Uhr mit DJ-Sets (Pop, 80er/90er-Hits, Afrobeats) startet. Eine Bühnenshow wird es nicht geben. Um 23.59 Uhr erfolgt der Silvester-Countdown. Zum Jahreswechsel wird dann ein großes Höhenfeuerwerk angekündigt, dass siebeneinhalb Minuten dauern soll. Im Anschluss läuft noch bis 1 Uhr ein weiteres DJ-Set mit „Elektro-Partybeats“, wie es in der Ankündigung heißt.
Welche DJs auflegen, war zunächst nicht bekannt. Klar ist aber, dass das Feuerwerk auch im Fernsehen zu sehen sein wird. Schlagerstar Florian Silbereisen, der die ARD-Silvestershow in München moderiert, werde dafür live nach Berlin schalten, hieß es. Auf dem Trockenen sitzen die Gäste der „Yeah 2026“ genannten Veranstaltungen übrigens nicht: Getränke und Snacks können vor Ort gekauft werden, so die Veranstalter.
Silvester am Brandenburger Tor: Tickets für die Party kostenlos verfügbar
Wer die Gratis-Veranstaltung am Brandenburger Tor besuchen möchte, muss sich vorab um Gratis-Tickets kümmern. Die Hälfte der 20.000 verfügbaren Tickets ist bereits vergriffen. Die zweite Hälfte des Kontigents soll ab Freitag (19. Dezember) hier erhältlich sein, hieß es.
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Die Tickets sind personalisiert. Bei der Buchung muss der Name des jeweiligen Besuchers angegeben werden. Pro Buchung sind maximal zwei Tickets erhältlich. Die Tickets müssen am Einlass gemeinsam mit einem gültigen Lichtbildausweis vorgezeigt werden. Wichtig: Der Einlass erfolgt bereits ab 21.30 Uhr, der Veranstalter weist zusätzlich darauf hin, dass man vor 23 Uhr kommen solle, um das Feuerwerk mit bestem Blick sehen zu können.
Silvester: Das sind die Eingänge zur Party-Zone am Brandenburger Tor
Der Zutritt zum Veranstaltungsgelände am Brandenburger Tor erfolgt über drei Eingänge:
- Ebertstraße Süd (ca. Höhe Behrenstraße)
- Ebertstraße Nord (ca. Höhe Dorotheenstraße)
- Yitzhak-Rabin-Straße/Ecke Scheidemannstraße
Der Zugang über den Bereich Großer Stern/Straße des 17. Juni oder über den Tiergarten ist nicht möglich, diese Bereich werden laut Veranstalterangaben gesperrt. Besucher müssen sich auf Taschen- und Personenkontrollen einstellen. Aus diesem Grund kann es zu Wartezeiten kommen. Der Veranstalter weißt außerdem darauf hin, dass U- und S-Bahnhöfe im Umfeld kurzfristig gesperrt werden können.
Die Zugänge zur Silvesterparty „Yeah 2026“ am Brandenburger Tor in Berlin.
© Kulturprojekte Berlin | bm
Das ist auf der Silvester-Party verboten
Hunde sind auf dem Gelände nicht erwünscht. Auch privates Feuerwerk darf nicht mitgebracht werden. Verboten sind weiterhin unter anderem alkoholische Getränke, eigene Speisen, private Kissen oder Decken, Rucksäcke (größer als das Format DinA4), Rauschmittel, Stock-Regenschirme und Waffen aller Art. Unerwünscht sind außerdem nationalistische oder fremdenfeindliche Flaggen oder Plakate.
Bündnis kämpft um Gegenveranstaltung
Das Bündnis „Rettung Silvester am Brandenburger Tor – WeAreBerlin “ hatte nach der Absage der traditionellen ZDF-Silvesterparty eine Demonstration mit bis zu 100.000 Teilnehmenden bei der Polizei angemeldet. Das Konzept sah 16 Techno-Trucks auf der Straße des 17. Juni zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule vor – eine Art Silvester-Loveparade. Zudem plante das Bündnis ein 13-minütiges Feuerwerk, das als längstes Europas beworben wurde. Die Veranstaltung war auch als Protest gegen Kürzungen im Berliner Kulturbereich angekündigt. Der Senat präsentierte später sein eigenes Konzept. Das Bündnis warf dem Land daraufhin vor, geltendes Versammlungsrecht zu ignorieren und zivilgesellschaftliches Engagement zu untergraben.
Der Senat hatte sich vor Gericht gegen die Demonstration durchgesetzt, ein Eilantrag des Bündnisses beim Verwaltungsgericht wurde gestoppt. Das „WeAreBerlin“ überlegt nun, in die nächste Instanz zu ziehen und Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einzulegen.
bee














