„Er möchte sozusagen Weltkaiser sein“: Robert Kagan über Trump und seinen Nationalismus – Kultur | ABC-Z

In den USA gilt der Politikwissenschaftler und -berater Robert Kagan als einer der führenden Intellektuellen des Neokonservatismus. 1997 gründete er gemeinsam mit dem Publizisten William Kristol die Denkfabrik „Project for the New American Century“, die unter anderem die Außenpolitik George W. Bushs prägte. Inzwischen versteht er sich als Vertreter eines „Liberalismus im amerikanischen Sinne“. Als Trump 2016 Spitzenkandidat der Republikaner wurde, trat Kagan aus der Partei aus. Seinen Posten als Kolumnist der Washington Post verließ er 2024, weil die Zeitung sich nicht gegen Trumps Wiederwahl positionierte. Heute ist er Fellow der Denkfabrik „The Brookings Institution“. Sein jüngstes Buch ist „Rebellion: How Antiliberalism Is Tearing America Apart“.





















