Wirtschaft

Roboter, Drohnen und KI: Baustelle Zukunft | ABC-Z

Wer einen Schritt auf eine Baustelle macht, steht mit einem Bein in der Vergangenheit. Nicht überall, aber oft genug ist die Zeit dort stehen geblieben. Das Mauerwerk bleibt so unverändert wie die Abläufe im Baubetrieb.

Die Dämmung mag zugenommen haben, die Wände mögen dicker sein und die Fenster moderner. Doch wenn eine Schraube fehlt, wird der Geselle schnell zum Baumarkt geschickt, um fehlendes Material zu besorgen. Solange ruhen die Arbeiten. Übertrieben?

Gewiss gehört die kostenspa­rende Vorfertigung von Bauteilen für einige Unternehmen zum Geschäft dazu. Gewiss verzahnen Fertighaushersteller ihre Arbeiten effizient. Gewiss ist allerdings auch, dass die Immobilienwelt mehr Innovationen braucht, um schneller und günstiger zu werden.

Der Abbau von Vorschriften erlaubt mehr Freiheiten, wie es der Hamburger Standard oder der Bauturbo vormachen sollen. Automatisierung in der Vorproduktion, Drohnen auf dem Grundstück, Roboter als Rasenmäher, Staubsauger oder Maler: Viele Wege führen zur Immobilie der Zukunft. Der Einsatz der Künstlichen Intelligenz dürfte ein mächtiger Teil davon werden. In der Hausverwaltung kann das schon bald geringere Energiekosten begünstigen.

Digital wird die Bauplanung einen Zahn zulegen. Roboter könnten Handwerkern helfen. In einem Szenario übernehmen Maschinen die Baustelle und streichen, tapezieren oder verlegen Steckdosen. Hoffentlich steht die Immobilienwirtschaft bald mit einem Bein in der Zukunft.

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