Ende der Niederlagenserie: Eisbären Berlin gelingt in Augsburg Sieg nach Verlängerung | ABC-Z

Deutsche Eishockey-Liga
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Eisbären Berlin gelingt in Augsburg in der Verlängerung die Ergebniswende
Die Eisbären Berlin können noch gewinnen: Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie gab es in der Deutschen Eishockey-Liga am Freitag mal wieder einen Sieg. Die Berliner entschieden ein enges Spiel in Augsburg in der Verlängerung für sich.
Die Eisbären Berlin haben in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) bei den Augsburger Panther in der Overtime gewonnen. Nach zuletzt vier DEL-Niederlagen in Serie setzte sich die weiterhin ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Serge Aubin am Freitagnachmittag mit 4:3 (1:0, 1:2, 1:1, 1:0) nach Verlängerung durch.
Der deutsche Nationalstürmer Frederik Tiffels traf erst kurz vor Schluss zum Ausgleich und dann gleich zu Beginn der Verlängerung zum Sieg.
Augsburg mit Chancen – Eisbären treffen
Es war kein hochklassiges, dafür aber ein spannendes DEL-Spiel. Die Partie begann schwungvoll und beide Mannschaften hatten bereits in den ersten Minuten einige Abschlüsse. Augsburg hatte in der Anfangsphase zwar ein leichtes Übergewicht, insgesamt war das Spiel zum Start des ersten Drittels aber ausgeglichen.
Nach knapp fünf Minuten wurden die Gastgeber dann aber immer besser und druckvoller. Zwei gute Gelegenheiten von Alexander Blank innerhalb kürzester Zeit konnten die Berliner gerade noch abwehren. In der Folge sorgten die Eisbären dann wieder mehr für Entlastung – und kamen sogar zur Führung. Nach einer Augsburger Großchance und einem eigentlich schon verspielten Eisbären-Konter kam der Puck über Umwege zu Eric Mik, der freistehend zum 1:0 traf (18.).
Die Führung für den amtierenden Deutschen Meister zur ersten Pause war nicht glücklich, allerdings auch nicht wirklich verdient.
Berlin erhöht, doch Augsburg bleibt dran
Nach der Drittelpause waren die Eisbären sofort wieder im Spiel und erhöhten ihre Führung. Es dauerte knapp 50 Sekunden, bis Patrick Khodorenko das 2:0 erzielte (21.). Michael Garteig im Augsburger Tor sah in der Szene nicht gut aus.
Die vollständige Kontrolle über die Begegnung übernahmen die Eisbären aber auch weiterhin nicht. Immer wieder kam Augsburg gefährlich vor das Berliner Tor, doch Eisbären-Goalie Jake Hildebrand zeigte eine starke Leistung.
In der 33. Minute konnte der US-Amerikaner den Anschlusstreffer dann aber nicht mehr verhindern. Cody Kunyk brachte die Gastgeber zurück ins Spiel. 39 Sekunden vor dem Drittel-Ende erzielte Augsburg dann den Ausgleich. Nach einer flüssigen Kombination war es D.J. Busdeker, der das 2:2 erzielte (40.).
Wie schon zuletzt in Schwenningen (1:2) verspielten die Berliner wieder eine Führung.
Partie lebt von der Spannung
Den dritten Durchgang begannen beide Teams zurückhaltend und abwartend. Beide Mannschaften waren bemüht, keine womöglich entscheidenden Fehler zu machen. So wurde es ein zäher, aber immer spannender werdender Abschnitt. Schließlich war es Florian Elias (54.), der in Überzahl das 3:2 für Augsburg erzielte. Doch die Eisbären machten jetzt Druck, brachten für Hildebrand einen sechsten Feldspieler aufs Eis – und kamen zum Ausgleich. Nach einem tollen Pass von Khodorenko traf Frederik Tiffels zum späten Ausgleich (59.).
In der Overtime war es erneut Tiffels, der nach wenigen Sekunden den 4:3-Siegtreffer erzielte und so trotz Punktverlust immerhin die Niederlagen-Serie der Berliner beendete.
Sendung: rbb24, 03.10.2025, 18:00 Uhr





















