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Handball-WM: Deutschland beendet Gruppenphase nach Sieg gegen Serbien ungeschlagen | ABC-Z

Die deutsche Handballmannschaft der Frauen hat auch das letzte Gruppenspiel der Heim-Weltmeisterschaft für sich entschieden. Gegen Serbien sicherte sich das Team von Trainer Markus Gaugisch in Stuttgart mit einem überzeugenden 31:20 (17:10) den Gruppensieg. Beste Werferin war Antje Döll mit acht Treffern. 

Kurz vor Spielbeginn hatte noch die Nachricht vom Turnier-Aus der Kreisläuferin Jolina Huhnstock für einen Dämpfer gesorgt. Dafür kehrte Emily Vogel nach ihrer Erkältungspause zurück zum Team. Dennoch prophezeite Gaugisch vor der Partie “ein heißes Match”.

Handballerinnen überzeugen mit starker erster Halbzeit

Die Handballerinnen zeigten sich jedoch unbeeindruckt. Nach einer kurzen Einspielphase nahmen sie das Spiel direkt an sich und lagen bereits nach neun Minuten mit 6:2 vorn, was Serbien zu einer frühen Auszeit zwang. Doch Deutschland behielt den Rhythmus und baute seine Führung auf 10:3 aus. Neben der schnellen Offensive überzeugte auch die stabile Verteidigung und besonders Torfrau Katharina Filter, die mit etlichen Paraden glänzte.

Nach 22 Minuten war das Spiel beim Stand von 16:6 quasi entschieden. Zwar lief das Spiel der DHB-Auswahl in der zweiten Hälfte nicht mehr so reibungslos wie zu Beginn, dennoch fand Serbien weiter kein Mittel gegen die deutsche Mannschaft. Bis zum Schlusspfiff kamen die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Serbinnen nicht an die Deutschen heran.

Ungeschlagen in die zweite Turnierphase

“Die Mädels haben das extrem gut gemacht. Ich bin super begeistert von der ersten Halbzeit”, sagte DHB-Teammanagerin Anja Althaus. Mit Blick auf die nächste Turnierphase fügte sie hinzu: “Jetzt ist es wichtig, dass wir genauso fokussiert wieder rauskommen.” Trainer Gaugisch sagte begeistert angesichts der Spielfreude seiner Mannschaft: “Wenn unsere Emotionalität auf unsere sportliche Qualität trifft, dann sind wir schwer zu stoppen.” Er sei sehr zufrieden mit den bisherigen Spielen.

Die DHB-Auswahl geht dank des Sieges ungeschlagen bei 4:0 Punkten in die zweite Phase des Turniers, für die sie sich bereits mit dem Sieg gegen Uruguay qualifiziert hatte. Dort spielt sie in Dortmund gegen Färöer (2:2 Punkten), Spanien (2:2) und Montenegro (2:2), die zwei besten Teams der Gruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale. Im ersten Spiel der zweiten Runde ist am Dienstag Färöer der Gegner.

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