Frau mutmaßlich in Gebüsch vergewaltigt – Polizei fahndet nach Täter | ABC-Z

Nach ihrem Besuch des Münchner Oktoberfests soll eine 21-Jährige in einem Gebüsch vergewaltigt worden sein. Wie die Polizei mitteilte, verließ die junge Frau am Freitagabend das Festgelände in Begleitung eines jungen Mannes, den sie kurz zuvor kennengelernt hatte.
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Nach Polizeiangaben führte der Unbekannte die Frau in ein Gebüsch. Dort kam es demnach zu „sexuellen Handlungen“ – gegen den Willen der 21-Jährigen. Im Anschluss floh der Mann. Die junge Frau wandte sich leicht verletzt an Polizisten, die sich in der Nähe befanden.
Die Behörde sucht nun nach Zeugen, die im Bereich Theresienhöhe und Franziska-Bilek-Weg (Schwanthalerhöhe) etwas aufgefallen ist. Als tatverdächtig gilt ein Mann mit folgenden Merkmalen:
- männlich
- 22 Jahre
- 170 cm groß
- hellhäutig
- dunkle kurze lockige Haare
- kein Bart
- trug eine Tracht
Hinweise nimmt das Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, unter der Telefonnummer 089 2910-0, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Oktoberfest: Mehr Hilfegesuche denn je
In der ersten Woche des Oktoberfests hatten mehr Mädchen und Frauen Hilfe gesucht als im Jahr zuvor. Die Aktion „Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“ verzeichnete mit 197 Fällen einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. 2024 waren es 181 Fälle zur Halbzeit der Wiesn, wie die Betreiberinnen mitteilten.
Größtenteils ging es den Angaben zufolge darum, einen sicheren Heimweg zu organisieren, etwa weil Wiesn-Besucherinnen ihre Freundinnen, Partner oder Angehörigen verloren hatten oder weil ihnen das Handy oder die Handtasche geklaut worden war. In zwölf der 197 Fälle suchten Wiesn-Besucherinnen Hilfe am „Safe Space“ auf dem Festgelände, nachdem sie sexualisierte oder körperliche Gewalt erfahren hatten. 14-mal war Beratung nach psychischen Krisen nötig – etwa wegen Panikattacken aufgrund des Gedränges auf dem Gelände oder weil die Betroffenen psychische Krankheiten hatten.
In sechs Fällen bestand der Verdacht, dass Wiesn-Gäste K.-o.-Tropfen verabreicht bekommen haben. Im vergangenen Jahr wurden fünf dieser Fälle registriert. Die Dunkelziffer ist aber hoch, vermuten die Betreiberinnen.
daw, dpa














