Geothermieanlage in Olching bei München startet Testlauf – Fürstenfeldbruck | ABC-Z

Nachdem die erste der beiden Geothermiebohrungen am Kraftwerk Geiselbullach ihre Endteufe erreicht hat, wird die Amperland Thermalwärme GmbH mit dem Testlauf beginnen. Dabei wird überprüft, ob die Bohrung genügend heißes Wasser liefert. Ferner werden Wasserproben entnommen, um die Eignung für das bestehende Fernwärmesystem beurteilen zu können.
Die grundsätzliche Wasserqualität des Malm-Grundwasserleiters nördlich von München sei sehr hoch, heißt es in einer Mitteilung des Gemeinsamen Kommunalunternehmens für Abfallwirtschaft (GfA) der Landkreise Fürstenfeldbruck und Dachau. Es wurden große offene Speicher neben dem Bohrplatz errichtet, von denen aus das Thermalwasser in die Kläranlage des Amperverbands geleitet wird.
Bedingt durch das mindestens 70 Grad heiße Thermalwasser kann Wasserdampf entstehen. Dieser sei mit dem Dampf in Thermalbädern vergleichbar, heißt es. „Er enthält keinerlei gesundheitsgefährdende Stoffe und hat keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt.“





















