“Medizin im Wandel der Zeit”: Gerstenschleim half einst und jetzt – Kultur |ABC-Z

Manches ändert sich über die Jahrhunderte wenig. Es mag ab 2020 “Social Distancing” geheißen haben oder “Babyelefant”, de facto aber meinte die Praxis der Selbstabschottung infolge von Corona auch nicht viel anderes als die gute alte Quarantäne. Schon zu Zeiten der Pest und später der Spanischen Grippe war vorsorglich Abstand zu halten mitunter die beste Medizin. Was kommt einem noch bekannt vor? Eine Schüssel Gerstenschleim ist heute ein ebenso bekömmliches Nahrungsmittel am Krankenlager wie sie es Ende des 14. Jahrhunderts war, als sie in der Handschrift Tacinum Santatis bildlich festgehalten wurde. Und nicht nur heute lässt die Impfmoral nach, sondern auch schon einst bei den Pocken, nämlich sobald die akuteste Gefahr den Menschen gebannt schien.





















