Geopolitik

CSU: Der Feind steht rechts | ABC-Z

Markus Söder entdeckt die Ernsthaftigkeit: Wie die CSU sich auf die Ära der Trumps und Putins einstellt 




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Erstmals seit langer Zeit nimmt die erfolgsverwöhnte CSU eine bedrohliche Situation wahr. Ihr Spitzenpersonal versucht mit unterschiedlich großem Erfolg, der neuen Realität zu begegnen.
© Christoph Lehner für DIE ZEIT (verw. Fotos [M]: Friedrich Bungert/​​pa/​​SZ Photo; Amin Akhtar/​​laif; Jens Gyarmaty/​​laif; Marlena Waldthausen)

Es ist noch gar nicht so lange her, da war der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán gern gesehener Gast auf der Neujahrsklausur der CSU im Kloster Seeon: rechtskonservativ, Merkel-kritisch, anti-Brüssel – das passte. Heute wäre es undenkbar. Kommende Woche, wenn zum ersten Mal der neue CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann einlädt, wird mit dem litauischen Präsidenten Gitanas Nauseda ein Gegenspieler Orbáns in Seeon sein: proukrainisch, anti-Putin und ein hartnäckiger Verfechter europäischer Resilienz, dem der deutsche Bundeskanzler manchmal nicht konsequent genug gegen die russische Aggression ist.

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