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Verkehrsunfallstatistik 2025: Weniger Verkehrstote in Freising, Erding und Ebersberg – Erding | ABC-Z

Die Verkehrsunfallstatistik 2025 weist bayernweit einen leichten Anstieg bei der Gesamtzahl der Unfälle sowie bei der Zahl der Getöteten, aber auch einen erkennbaren Rückgang bei den Schwerverletzten auf. Auf der Ebene der einzelnen Landkreise sind die Trends und Entwicklungen oft anders und unterschiedlich.

Im Landkreis Ebersberg ging die Zahl aller Unfälle gegen den Landestrend, um sechs Prozent von 3619 auf 3402 Unfälle zurück. Dabei kam ein Mensch ums Leben. Im Jahr zuvor waren noch fünf Verkehrstote zu beklagen. Im langfristigen Vergleich über zehn Jahren ist das ein äußerst positiver Tiefstwert.

In den Landkreisen Erding und Freising stieg die Zahl aller registrierten Verkehrsunfälle um jeweils 2,1 Prozent von 5020 auf 5128 beziehungsweise von 5999 auf 6123 an. Die Zahlen der bei Unfällen getöteten Menschen sanken jedoch in beiden Landkreis. In Freising starben im vergangenen Jahr drei Menschen, 2024 waren es acht gewesen. Im Landkreis Erding kamen vier Personen bei Unfällen ums Leben, zwei weniger als im Vorjahreszeitraum. Im Zehn-Jahres-Vergleich waren es jeweils niedrige Zahlen.

In Ebersberg und Erding sinkt die Zahl der Verletzten

Bei den Verletzten war der Trend in den drei Landkreisen nicht so einheitlich positiv. Im Landkreis Ebersberg ging ihre Gesamtzahl ganz erheblich zurück: 530 Verletzte im vergangenen Jahr waren zwölf Prozent weniger als die 602 Menschen, die im Jahr 2024 bei Unfällen verletzt wurden. Im Landkreis Erding ging es von 733 auf 699 runter, was einer Abnahme um 4,6 Prozent entspricht, nicht ganz so stark wie in Ebersberg, aber dennoch deutlich. Im Landkreis Freising wurden 2025 hingegen mehr Menschen bei Unfällen verletzt als im Jahr zuvor. Der Anstieg von 868 auf 876 war mit 0,9 Prozent jedoch nur gering.

Zu den häufigsten Ursachen gehörten wie eh und je ungenügender Sicherheitsabstand, fehlerhaftes Abbiegen oder das Wenden an ungeeigneten Stellen sowie die Nichtbeachtung der Vorfahrt anderer Verkehrsteilnehmer. Überhöhte Geschwindigkeit war zwar nur in jedem 14. Fall der entscheidende Unfallgrund. Gleichwohl hält das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord in Ingolstadt in seiner Zusammenfassung fest, dass Raser für viele der schweren und schwersten Unfälle verantwortlich sind, bei denen Menschen getötet oder schwer verletzt worden sind.

Die Zahl der Unfälle unter Alkohol ist statistisch zwar eher klein. In Ebersberg war der Rückgang der Alkohol-Unfälle um 25 Prozent von 48 auf 36 aber besonders deutlich. In Erding ging die Zahl von 69 auf 56 Fälle zurück, was einer Abnahme um etwa 19 Prozent entspricht. Im Landkreis Freising war es genau andersherum. Hier stieg die Zahl der Unfälle aufgrund von Alkoholisierung von 73 auf 78 was eine Zunahme von 6,8 Prozent bedeutet.

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