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Borussia Dortmund: Karim Adeyemi bittet nach Strafbefehl um Entschuldigung | ABC-Z

Fußballnationalspieler Karim Adeyemi hat sich nach einem Strafbefehl wegen illegalen Waffenbesitzes beim DFB-Team und seinem Klub Borussia Dortmund entschuldigt. Das sei ein “riesiger Fehler gewesen – einer, der mir sehr leidtut, mich viel gekostet hat und den ich zutiefst bereue”, schrieb er auf Instagram.

Adeyemi hatte die Waffe nach eigener Darstellung durch einen Zufall erhalten. Anfang 2024 habe er eine sogenannte Mystery Box im Internet bestellt – “aus Leichtsinn und ohne wirklich darüber nachzudenken”. Bei Mystery Boxen handelt es sich in der Regel um Warensendungen, bei denen der Käufer den Inhalt nicht kennt. In dem Paket hätten sich auch Gegenstände befunden, “die waffenrechtlich nicht erlaubt sind”, räumte Adeyemi ein. Das Paket wurde demnach viele Monate später zugestellt und sei ungeöffnet bei der Polizei gelandet.

Adeyemi muss sich nun in Absprache mit dem BVB und dem DFB für ein soziales Projekt in der Dortmunder Nordstadt engagieren. Demnächst soll er mit Kindern gemeinsame Trainingseinheiten absolvieren. Darauf sollen sich BVB-Geschäftsführer Lars Ricken und DFB-Sportdirektor Rudi Völler geeinigt haben.

Seit Ende Oktober ist der Strafbefehl rechtskräftig

Vor kurzem war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft Hagen wegen des Besitzes von verbotenen Gegenständen nach dem Waffengesetz einen Strafbefehl gegen Adeyemi beantragt hatte. Völler nahm ihn daraufhin in Schutz. “Junge Menschen machen Fehler, in dem Fall war es
ein dummer Fehler”, sagte Völler. Adeyemi sei im Kreise der
Nationalmannschaft immer top aufgetreten.

Seit dem 30. Oktober ist der Strafbefehl gegen Adeyemi rechtskräftig. Der 23-Jährige muss demnach eine Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen zahlen. Ein Tagessatz orientiert sich in der Regel an den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Verurteilten.

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