Kultur

“Spinnenmädchen” bis “Marsweib”: Wie seit 260 Jahren im Prater gezaubert wird – Kultur | ABC-Z

Boomerang, Ejection Seat, Space Shot heißen heute die Attraktionen im Prater. Unterhalten lassen wollten sich die Menschen aber immer schon. So sperrten hier, nachdem Kaiser Joseph II. am 7. April 1766 den Prater erstmals für die Bevölkerung Wiens geöffnet hatte, nicht nur Wirtshäuser und Cafés auf. Sondern auch Kegelbahnen und Schaubuden entstanden. In letztere lockten etwa Entfesselungskünstler, Schnellrechner oder Bauchredner. Auch Zauberer und Gedankenleser waren mit von der Partie. Oder heutzutage in puncto politische Korrektheit so kompliziert klingende Attraktionen wie die “Zersägte Jungfrau”, “Das Spinnenmädchen” oder “Das Marsweib”. Es gab ebenso eine “Dame ohne Unterleib”.

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