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Söder beim politischen Aschermittwoch: „An alle sozialistischen Klugscheißer, schleicht`s Euch aus Bayern“ – Bayern | ABC-Z

Söder: „Kein Geld für Schnaps und Drogen“ 

Söder zieht Bilanz zur Bundesregierung. Pendlerpauschale, Agrardiesel, Mütterrente, man habe seit einem Jahr viel durchgesetzt. Man könne „nicht immer die ganze Welt retten“, sondern müsse auch etwas „für die eigenen Leute“ tun. Das gibt starken Zwischenapplaus in Passau. Die CSU sei die „Partei des ländlichen Raums“ und habe auch deshalb die Erhöhung der Pendlerpauschale durchgesetzt, als Ausgleich für die steigenden Benzinkosten. „350 Euro pro Jahr für jeden, der mehr als 50 Kilometer fährt“, sagt Söder. Höhere Preise für Benzin und Diesel werde es mit der CSU nicht geben.

Oder der harte Kurs bei der illegalen Migration, Abschiebungen, Grenzkontrollen, in Bayern etwa auch die Bezahlkarte für Asylbewerber, „kein Geld für Schnaps und Drogen“. Probleme wie die Sicherheit in Schwimmbädern dürfe man nicht leugnen, sonst fördere man nur Rechtsradikale. Söder lobt im Gegenzug auch den Wert von Zuwanderung, „tolle Leute“, etwa vom Balkan.

Ebenfalls stark bejubelt sind Sätze wie: „Deutschland ohne Bayern wäre hilflos und pleite.“ Was natürlich an der CSU liege: „Schaut euch Bayern an und den Rest.“ Das sei keine Selbstbeweihräucherung, sagt Söder, sondern einfach die Wahrheit. „Was war die letzte Innovation aus Bremen? Die Stadtmusikanten“, sagt Söder, da wird gelacht im Saal. Bremen ist wohl eines der Bundesländer, deren Abschaffung der Ministerpräsident kürzlich im Kloster Banz vorgeschlagen hatte. 

Auch ein außenpolitischer Exkurs. Söder fordert in dem Kontext eine Dienst- und Wehrpflicht, „eine richtige“. Man dürfe „nicht nur über Demokratie reden, man muss auch was dafür tun“. Gegen die Wehrpflicht seien „ganz Linke“ und auch „ganz Rechte“. Söder sagt: „Um das Land zu schützen, brauchen wir Patrioten, keine Memmen.“ Und: „Wer sein Land liebt, der tut auch was dafür.“ 

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