Wien: Papst-Leica für 6,5 Millionen Euro versteigert – Kultur | ABC-Z

Zu einem Rekordpreis von 6, 5 Millionen Euro ist eine Leica-Kamera am Samstagmittag bei der Leitz Photographica Auction in Wien versteigert worden. Bei der Kamera handelt es sich um ein Sondermodell, das der Hersteller in Wetzlar für Papst Franziskus mit der besonderen Seriennummer 5 000 000 gefertigt hat. Die rein analoge Kamera ist in silbern verchromtem Finish ausgeführt, weiß beledert und auf der Rückseite mit dem Motto von Papst Franziskus „Miserando atque eligendo“ („Aus Barmherzigkeit erwählt“) versehen.
Laut Katalog wurde die Kamera einst Franziskus überreicht; es existieren Fotos von der Zeremonie, die den im Frühjahr verstorbenen Papst am Schreibtisch mit dem Geschenk zeigen.
Der Kamerahersteller pflegt eine lange Tradition, Kameras mit besonderen Seriennummern herausragenden Persönlichkeiten vorzubehalten; so bekam auch Queen Elizabeth immer wieder Apparate aus Wetzlar. Für die finanzkräftigen Sammler vor allem in Asien üben diese Sondermodelle eine enorme Faszination aus und erzielen regelmäßig Höchstpreise.
In Wien wurde das minutenlange Bieterduell, das wie üblich der aus dem TV bekannte Auktionator Wolfgang Pauritsch leitete, am Telefon entschieden. Die „Papst“-Leica ist die zweitteuerste Leica, die jemals versteigert wurde. Der Erlös geht wohltätigen Zwecken zu.





















