Sieg gegen Manchester United: FC Bayern im Halbfinale der Champions League | ABC-Z

Die Frauen des FC Bayern München stehen erstmals nach 2020/2021 wieder im Halbfinale der Champions League.
Es war ein harter Kampf für die FC Bayern Frauen, doch nach großem Kampf hat sich die Mannschaft von Trainer José Barcala nach fünf Jahren wieder für das Halbfinale der Champions League qualifiziert.
Vor 25.000 Zuschauer sicherten Kapitänin Glódís Viggósdóttir und Linda Dallmann mit ihren späten Toren den 2:2-Erfolg gegen Manchester United. Das Hinspiel hatten sie bereits 3:2 gewonnen. Im Halbfinale wartet nun entweder der FC Barcelona oder Real Madrid.
Malard schockt FC Bayern früh
Von Beginn an waren die Gäste aus Manchester das aktivere und bessere Team und belohnten sich bereits in der elften Spielminute: Nach einem langen Ball hinter die Kette von Jayde Riviere kam FC-Bayern-Torhüterin Ena Mahmutovic zwar raus. Melvine Malard bekam aber ihren Fuß irgendwie zwischen Ball und Mahmutovic und konnte die Kugel ins leere Tor einschieben.
Erst danach wachten die Münchnerinnen, die ohne viele Verletzte antreten mussten, auf und kamen besser ins Spiel. Zwar kontrollierten sie nun das Spielgeschehen, wirklich gefährlich wurde es jedoch nicht. Die einzigen Abschlüsse hatte Vanessa Gilles nach zwei Eckbällen (37./40.).
Die Engländerinnen setzten dagegen immer wieder Nadelstiche. Vor allem Malard und Sturmpartnerin Fridolina Rolfö waren ein ständiger Unruheherd. Das 2:0 für die Gäste hätte um ein Haar Jess Park erzielt, der ein Flankenversuch zum ungewollten Torschuss geriet. Mahmutovic musste sich in der Szene ganz lang machen und fischte den Ball gerade noch so aus dem Tordreieck (28.).
Dauer-Drangphase wird spät belohnt
Nach dem Wechsel wurden die Bayern-Frauen dominanter und drängten Manchester dauerhaft in die eigene Hälfte. Oft verteidigten die United-Spielerinnen zu zehnt im eigenen Sechzehner. Die erste große Chance zum Ausgleich vergab Pernilla Harder, die mit einem Flachschuss an der stark reagierenden Torfrau Phallon Tullis-Joyce scheiterte (54.). Vier Minuten später dann Tohuwabohu vor dem Gästekasten, als Tullis-Joyce die Kugel nicht zu fassen bekam, aber der Ball wollte auch in dieser Szene nicht ins Tor.
Giulia Gwinn (75.) vergab eine weitere gute Möglichkeit. Die zwölfte Ecke führte in der 80. Minute dann aber doch noch zum hochversdienten Ausgleich: Die Hereingabe lenkte Kapitänin Glódís Viggósdóttir mit dem Kopf aufs Tor – Tullis-Joyce war zwar noch dran, konnte den Ball aber nicht abwehren.
Drei Minuten später war es dann Linda Dallmann, die den Ball aus elf Metern unter die Latte hämmerte (84.) – das 2:1 und die Entscheidung in dieser Partie.





















