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Sieg gegen Leipzig: Undav macht weiter WM-Werbung in eigener Sache | ABC-Z

Der VfB Stuttgart gewinnt gegen RasenBallsport Leipzig und feiert einen wichtigen Sieg gegen einen Rivalen im Kampf um die Champions League. Wieder einmal ist es Deniz Undav, der das Spiel entscheidet. Der Nationalspieler ist im WM-Jahr in Topform.

Im engen Rennen um einen Champions-League-Platz hat der VfB Stuttgart drei ganz wichtige Punkte in der Bundesliga geholt. Gegen den direkten Konkurrenten RB Leipzig siegten die Schwaben dank Torjäger Deniz Undav 1:0. Der Nationalstürmer traf in der 56. Minute nach einem bösen Patzer von RB-Torwart Maarten Vandevoordt. In der Tabelle liegt das Team von Trainer Sebastian Hoeneß als Vierter nun drei Punkte vor den Sachsen.

Wie wichtig beide Klubs die Partie nahmen, zeigte sich über weite Strecken der ersten Halbzeit. Viele Mittelfeld-Duelle gab es, wenig Risiko und kaum Torchancen. Trotzdem hätten die Leipziger in Führung gehen müssen, als Christoph Baumgartner in der 33. Minute völlig frei vor VfB-Torwart Alexander Nübel auftauchte, den Ball aber klar übers Tor schoss.

Die Stuttgarter Spitzen blieben zunächst weitgehend stumpf. Ein Kopfball von Ermedin Demirovic und ein indirekter Freistoßversuch von Jamie Leweling sorgten zumindest für etwas Gefahr für RB-Schlussmann Vandevoordt.

Leipzigs Torwart patzt folgenschwer

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie Fahrt auf. Einen Kopfball von Nicolas Seiwald nach einer RB-Ecke lenkte Nübel reaktionsschnell an den Pfosten, auf der anderen Seite probierte es Undav mit einem wuchtigen Schuss. Vandevoordt parierte in dieser Situation stark, patzte kurz darauf aber folgenschwer. Ein schlimmer Fehlpass des Torwarts landete bei Führich, der Undav bediente – der Rest war Formsache für den Nationalstürmer, der den Ball locker in die rechte Ecke schob.

Undav, für den es das 16. Saisontor war, traf damit im fünften Bundesliga-Spiel in Serie und baute nebenbei seinen persönlichen Serienrekord weiter aus. Die Leipziger liegen Undav ohnehin, vor etwas über zwei Jahren hatte er gegen RB seinen ersten Bundesliga-Dreierpack erzielt.

Auch Wechsel helfen RB nicht

Auf den Rückstand reagierte Leipzigs Trainer Ole Werner mit der Hereinnahme von Gruda, der für Banzuzi kam. Später durften noch Xaver Schlager, Johan Bakayoko und Conrad Harder ran. Auch Hoeneß setzte nach knapp 70 Minuten auf gleich drei frische Kräfte: Maximilian Mittelstädt, Nartey und Tiago Tomàs sollten mithelfen, die Führung ins Ziel zu bringen.

Von den im zweiten Durchgang insgesamt blassen Leipzigern kam kaum noch etwas, die Schwaben verteidigten die wenigen RB-Angriffe konsequent und verdienten sich mit viel Einsatz die drei Heimpunkte. Die einzige gute Chance der Leipziger vergab Verteidiger Willi Orban in der Nachspielzeit, als sein Kopfball am Pfosten des VfB-Tores landete.

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