Berlin

SEZ-Initiative mach Vorschlag für Wohnungsbau neben den Hallen | ABC-Z

Ende November hatten am SEZ Baggerarbeiten begonnen, die vom Bezirk gestoppt wurden. Die WBM argumentierte, es habe sich nur um Vorbereitungen des späteren Abrisses gehandelt.

Die eigentlichen Abrissarbeiten am SEZ sollten am 2. März beginnen. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hatte dies vergangene Woche vorerst gestoppt und mit Artenschutz begründet. In Gebäuden, die länger leerstehen, nisten oft Vögel oder suchen beispielsweise Fledermäuse Unterschlupf.

Bausenator Christian Gaebler (SPD) hatte diesen Abriss-Stopp kritisiert. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft WBM will das SEZ abreißen und dort rund 650 Wohnungen bauen, dazu eine Schule, Läden und eine Sporthalle.

Das Bündnis “SEZ-Quartier neu denken” ist ein Zusammenschluss von Fachleuten aus Architektur, Stadtplanung, Denkmalschutz, Kunst- und Kulturproduktion sowie Bürgerinitiativen. Auch der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg unterstützt das Bündnis. Baustadtrat Florian Schmidt (Grüne) hält es für unerlässlich, das SEZ zu erhalten, um dadurch “dringend benötigte Flächen für Sport, soziale Angebote und Kultur wirtschaftlich in den Bestand zu integrieren”, ohne den Wohnungsbau zu vernachlässigen.

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