Sechstes Viertelfinal-Spiel: Eisbären Berlin ziehen gegen Straubing ins Playoff-Halbfinale ein | ABC-Z

Im sechsten Spiel der Playoff-Viertelfinal-Serie ist den Eisbären Berlin ein 6:5-Sieg in der Overtime gegen die Straubing Tigers gelungen. Die Berliner konnten sich damit im Best-of-Seven-Modus mit 4:2 durchsetzen und stehen im DEL-Halbfinale.
- Eisbären Berlin haben das Playoff-Halbfinale erreicht
- Mit einem 6:5-Sieg gegen die Straubing Tigers konnten sie die Best-of-Seven-Serie mit 4:2 für sich entscheiden
- Umkämpfte Partie wurde erst in der Overtime entschieden
Die Eisbären Berlin sind ins Playoff-Halbfinale der DEL eingezogen. Der amtierende Eishockey-Meister besiegte die Straubing Tigers im sechsten Viertelfinalespiel zuhause mit 6:5 (2:1, 3:2, 0:2, 1:0) in der Overtime. Den entscheidenden Treffer erzielte Markus Vikingstad.
Straubing startet dominant
Eine Zeitstrafe für Leon Bergmann bescherte Straubing früh ein Powerplay. Die Gäste bauten so viel Druck auf, wodurch Eisbären-Torwart Jonas Stettmer wenig Zeit zum Durchatmen erhielt. Sein Tor verteidigte er aber konzentriert.
Die Anfangsminuten gingen klar an die Tigers, die auch die zweite Unterzahl ohne Gegentor überstanden und sich mit der 1:0-Führung belohnten. Straubing-Verteidiger Marcel Brandt sprintete auf Stettmer zu und legte den Puck lässig um ihn herum ins Tor.
Weckruf für die Eisbären
Doch die Antwort der Eisbären kam schnell: Yannick Veilleux machte es Brandt nach und traf auf ähnliche Art und Weise zum Ausgleich. Kurz danach setzte Andreas Eder noch einen drauf.
Mit einer 2:1-Führung gingen die Eisbären in die Pause in der Berliner Uber Arena, in noch besserer Form kamen sie zurück aus der Kabine und rissen das Spiel an sich. Adam Smith katapultierte die Scheibe im zweiten Versuch in die rechte Ecke und erhöhte auf 3:1.
Alles wieder auf Null
Straubing-Trainer Craig Woodcroft konnte im zweiten Drittel trotzdem beobachten, wie seine Mannschaft die Geschwindigkeit wieder erhöhte und so dranblieb: Nick Halloran ließ die mitgereisten Fans jubeln und traf zum 3:2. Und wenn sie schon mal am Jubeln waren: Adrian Klein legte nur Sekunden später nach und glich aus. Die Eisbären mussten einen Doppelschlag verkraften.
Berlin kann auch Doppelschlag
Das gelang den Gastgebern, in dem sie Ruhe in ihr Spiel brachten und dann wieder offensiver agierten. Die Konsequenz: Berlin ging erneut in Führung.
Kurz vor der zweiten Pause war es erst Ty Ronning, der einen Pass antäuschte und den Puck dann an Straubing-Keeper Henrik Haukeland vorbei ins Tor schoss. Jonas Müller erhöhte kurz darauf auf 5:3.
Eisbären machen den Sack nicht zu
Direkt nach Wiederanpfiff fehlte Straubing noch die nötige Energie. Doch dann machte Tim Fleischer ernst, nutzte ein Powerplay aus und erzielte den Anschluss zum 5:4. Nur kurte Zeit später traf Tigers-Kapitän Mike Connolly den Posten.
Die Szene machte deutlich: Berlin ließ Straubing nochmal kommen – und wurde dafür bestraft. Nick Halloran zeigte viel Übersicht und Spielverständnis und traf zum 5:5. Der Auswärtsblock in der Uber Arena drehte frei und es ging in die Overtime.
Matchwinner Vikingstad
Typisch für eine Verlängerung: Die Fehler wurden mehr und die Konzentration ließ nach. Keine der beiden Mannschaften ging aufs Ganze. Die Anspannung bestimmte die Partie.
Und dann die große Erlösung aus Berliner Sicht: Markus Vikingstad versenkte den Puck im Tor der Tigers und brachte die Arena zum Toben. Die Eisbären Berlin gewannen 6:5 in der Overtime und zogen ins Halbfinale der DEL ein.
Im Halbfinale treffen die Berliner auf die Kölner Haie – Spiel 1 steigt am 8. April (19 Uhr). Das zweite Duell bestreiten die Adler Mannheim und der EHC Red Bull München.
Sendung: rbb|24, 04.04.2026, 19:56 Uhr
Audio: rbb|24, 04.04.2026, Karsten Steinmetz





















