Wirtschaft

Rheingraben: So kann Deutschland sein Lithium-Problem lösen | ABC-Z

27. Februar 2026 | Lesezeit: 9 Min.

Zuerst ist da dieser Geruch. Ein bisschen lehmig, modrig, vielleicht auch ein bisschen rostig riecht die Luft rund um den etwa 60 Meter hohen Bohrturm, der wie ein Wegweiser inmitten der Felder steht. Wenn man die letzten Häuser von Landau passiert, kann man das Stahlungetüm bereits sehen. Rund 3500 Meter bohrt die Firma Vulcan Energy hier gerade in die Tiefe. Der Geruch stammt von der grauen Schlammbrühe, die aus dem Bohrloch nach oben gepumpt wird. „Riecht gut, oder?“, scherzt Betriebsleiter Paul Niemann beim Rundgang über die Baustelle. Sicherheitshalber schiebt er hinterher: „Keine Sorge, ist nur Matsch, nichts Giftiges.“ Wenn all der Dreck draußen ist, soll schon bald etwas viel Wertvolleres durch das Bohrloch fließen.

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