Kultur

“Reichskanzlerplatz” von Nora Bossong: Das It-Girl des Dritten Reiches | ABC-Z

Die Schriftstellerin Nora Bossong hat einen Roman über Magda Goebbels geschrieben. Er wirkt stellenweise, als sei er von KI geschrieben worden. Vielleicht ja mit Absicht.



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Kommentare

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Ein neuer Film über Goebbels ist gerade erschienen, gefolgt von einem Roman über Magda Goebbels, Hitlers glamouröser Ehefrau. Die Autorin Nora Bossong behandelt Magdas Leben, einschließlich ihrer tragischen Entscheidung, sich und ihre Kinder im Führerbunker zu vergiften. Der Roman konzentriert sich jedoch auch auf einen fiktiven Liebhaber von Magda, der schwul ist. Kritiker spekulieren, ob das Buch möglicherweise für eine Filmadaption geschrieben wurde, da es viele bekannte Elemente aus Filmen über das Dritte Reich enthält. Es wird sogar vermutet, dass das Buch so klingt, als wäre es von einer KI geschrieben worden, um die Reaktionen von Kritikern und Publikum zu testen.

Die Protagonistin in Nora Bossongs neuem Roman “Reichskanzlerplatz”: Magda Goebbels um 1943
© Heinrich Hoffmann/​bpk

Goebbels hat Konjunktur. Gerade ist mit großem Tamtam ein Goebbels-Film in die Kinos gekommen, da folgt auch schon ein Roman über Magda Goebbels, die glamouröse Angetraute von Hitlers Propagandaminister. Vielleicht um so etwas wie Gendergerechtigkeit herzustellen? Immerhin spielte sie ja für die Selbstdarstellung des Regimes eine ebenfalls erhebliche Rolle, erst als die Superbraut der Nazis – die blonde Schönheit schlechthin –, dann als Vorzeigemutter der Nation. Hitler hielt sie jedenfalls für unersetzlich, und als Goebbels sich neu verliebte, in eine wenig arisch wirkende Tschechin, zwang er das Paar, gleichwohl zusammenzubleiben und das Familienglück mit den sechs Kindern weiterhin in der Wochenschau zu präsentieren.

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