Quiz: Wie fit sind wir für die Schule der Zukunft? – Semesterfrage der Universität Wien: Was sollen wir lernen, wenn sich alles ändert? | ABC-Z

Schule heute bedeutet mehr als reine Wissensvermittlung. Kinder und Jugendliche sollen lernen, Verantwortung zu übernehmen, eigene Entscheidungen zu treffen und die Fähigkeit zu entwickeln, selbstwirksam zu handeln. Für die Soziologin Ulrike Zartler ist die Schule ein sozialer Raum: Hier werden nicht nur Wissen, sondern auch Empathie, Kooperation und demokratische Teilhabe vermittelt. Motivation entsteht, wenn Lernende den Sinn hinter dem Lernen erkennen. Genau darauf verweist der Bildungspsychologe Marko Lüftenegger: “Wenn Schüler:innen verstehen, warum sie etwas lernen, steigt die intrinsische Motivation automatisch.” Gleichzeitig betont er, dass Lernen stärker an realen Lebenssituationen anknüpfen muss: von Klimafragen bis gesellschaftlichen Dilemmata, damit es Relevanz gewinnt. Der Fachdidaktiker Martin Rothgangel, Leiter des Zentrums für Lehrer:innenbildung, hebt die Bedeutung evidenzbasierter Bildungspolitik hervor. Reformen sollten auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, nicht auf politischen Profilierungslogiken.





















