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Nordische Kombination in Ruka: Top-Ausgangslage – Kombinierer Schmid kann seinen Start vergolden | ABC-Z

Stand: 30.11.2025 10:28 Uhr

Deutschlands Top-Kombinierer Julian Schmid hat auch im Massenstart beste Chancen auf einen Platz auf dem Siegerpodest. Nach dem Lauf am frühen Sonntagmorgen (30. November) liegt er auf Platz drei. Die Entscheidung fällt auf der Schanze.

Der Tank war noch voll bei Julian Schmid. Der 26-Jährige meisterte die Zehn-Kilometer-Strecke im finnischen Ruka in 22:53,4 Minuten und damit als Drittschnellster. Die beste Ausgangsposition für das Springen (13 Uhr im Sportschau-Live-Ticker) hat der Österreicher Stefan Rettenegger, der die Ziellinie als Erster überquerte. Allerdings nur 1,2 Sekunden vor Aleksander Skoglund (Norwegen) und 2,5 Sekunden vor Schmid.

Lamparter muss aufholen

Dominator Johannes Lamparter, der die ersten beiden Weltcups gewonnen hat, muss auf der Schanze liefern. Auf der Strecke lief es nicht ganz so rund beim Überflieger. Als Siebter kam er 21,2 Sekunden nach Rettenegger ins Ziel. Allerdings passte seine Sprungform. Der dritte Sieg in Folge ist durchaus noch drin.

Julian Schmid aus Deutschland führt Johannes Lamparter aus Österreich.

Sechs Deutsche in den Top 15

Schmid stach aus dem deutschen Team heraus, insgesamt überzeugten die Schützlinge von Bundestrainer Eric Frenzel aber. Wendelin Thannheimer beendet den Massenstart als Achter mit einem Rückstand von 23.8 Sekunden. Hinter ihm kam ein deutsches Quartett über die Ziellinie.

David Mach, Tristan Sommerfeldt, Johannes Rydzek sowie Terence Weber machten gemeinsame Sache und liefen auf den Rängen zwölf bis 15 ein. Simon Mach wurde mit einem Rückstand von etwas über einer Minute nur 33. Youngster Richard Stenzel beendete den Lauf im Massenstart als 40.

Schmid zweimal auf dem Podest

Schmid legte in Ruka bisher einen Top-Performance hin. In den beiden Auftaktrennen musste sich das deutsche Kombinierer-Ass nur Lamparter geschlagen geben. Mit seinen beiden zweiten Plätzen schaffte er auf Anhieb die Quali-Norm für die Olympischen Spiele im Februar in Italien.

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