Der Euro ist zu stark – und Lagarde kann ihn nicht ewig ignorieren | ABC-Z

Dennoch wird die EZB die Stärke ihrer Währung nicht loslassen. Denn die Charttechnik spricht dafür, dass der Euro tendenziell weiter gegenüber dem Dollar aufwertet. Zuletzt ist die Gemeinschaftswährung zwar mehrmals kurz unter die 200-Tage-Linie gefallen, die einen langfristigen Trend anzeigt. Kurz darauf hat sich der Kurs aber jeweils gefangen und der Euro deutlich aufgewertet. Auch die Tatsache, dass sich viele Investoren wie große Pensionskassen unabhängiger vom Dollar machen wollen, spricht nicht unbedingt für einen schwächer werdenden Euro.
Aufgeschoben ist also nicht aufgehoben. Gut möglich, dass sich die Währungshüter bei ihrem nächsten Treffen im März wieder mit den Devisenmärkten beschäftigen müssen.





















