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Glatteiswarnung von Berlin bis an die Ostsee – Panorama | ABC-Z

Glatte Gehwege und Straßen, Eisregen und schlechte Sicht wegen Nebels: Der Winter hat Mecklenburg-Vorpommern, aber auch Berlin und Brandenburg im Griff. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet am frühen Morgen weiterhin mit überfrierendem Regen und Glatteis im Nordosten des Landes. Eine amtliche Warnung zweiter Stufe des DWD besteht am Morgen noch von Berlin bis an die Ostsee, dort drohe gefrierender Regen. Weiter südlich gebe es Glatteis. Die Lage dürfte sich im Tagesverlauf bei Temperaturen um den Gefrierpunkt langsam entspannen. Vereinzelt könne noch Schneegriesel fallen.

Zuletzt hatte das Wetter den Hauptstadtflughafen BER lahmgelegt. Aufgrund von Blitzeis waren am Abend keine Starts und Landungen mehr möglich, wie eine Flughafensprecherin am Donnerstag sagte. „Unsere Flächen sind spiegelglatt. Es besteht Gefahr für Leib und Leben.“ Wann der reguläre Betrieb wieder aufgenommen wird, war am Freitagmorgen noch unklar.

Auf der eisglatten Autobahn 10 bei Potsdam war es am Donnerstag zu einer Reihe von Unfällen gekommen. Dabei wurden der Polizei zufolge 19 Menschen verletzt. Drei davon kamen ins Krankenhaus. Es kam auch zu Behinderungen im Bahnverkehr zwischen Hannover und Berlin.

Entspannung der Lage am Wochenende

Am Freitag soll sich die Glatteislage dem jüngsten Warnlagebericht zufolge zumindest etwas entspannen. Am Rande eines Hochs über Skandinavien werde mit östlicher Strömung kalte Festlandsluft in den Norden und Osten gesteuert. Dagegen lenkten atlantische Tiefausläufer mildere Meeresluft in den Süden und Westen. Nur im Nordosten gebe es gebietsweise leichten Dauerfrost. „Das Wochenende präsentiert sich insbesondere im Südwesten und Westen schon fast von seiner vorfrühlingshaften Seite“, schreibt Meteorologin Tanja Egerer vom DWD. Entlang des Rheins sollen die Höchsttemperaturen um die zehn Grad erreichen.

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