Nestlé ruft Babynahrung zurück – Wirtschaft | ABC-Z

Der Nahrungsmittelkonzern hat einen groß angelegten Rückruf von Säuglingsnahrung eingeleitet. Betroffen seien bestimmte Chargen von Produkten der Marken Beba und Alfamino, heißt es in einer Mitteilung von Nestlé Deutschland. „Nach der Feststellung eines Qualitätsproblems bei einer Zutat eines führenden Lieferanten führt Nestlé derzeit Prüfungen für alle potenziell betroffenen Säuglingsnahrungsprodukte durch.“ Ein Nestlé-Sprecher ergänzte, der Rückruf finde in mehreren Ländern auf mehreren Kontinenten statt. In Europa gehörten neben Deutschland auch Österreich, die Schweiz und Großbritannien dazu.
Der Rückruf sei eine Vorsichtsmaßnahme, da eine Zutat eines Zulieferers, die in den betroffenen Chargen verwendet worden sei, möglicherweise den von Bakterien produzierten Giftstoff Cereulid enthalte, so Nestlé. Das Gift kann Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und starke Müdigkeit auslösen. Bislang sind Nestlé zufolge keine Erkrankungen oder Symptome im Zusammenhang mit dem Verzehr der betroffenen Produkte bestätigt worden.
„Insgesamt betrifft der Rückruf über 800 Produkte aus mehr als zehn Nestlé-Werken – es ist die größte Rückrufaktion in der Unternehmensgeschichte“, hieß es in einer Mitteilung des österreichischen Gesundheitsministeriums. Ein Nestlé-Sprecher konnte diese Angaben nicht bestätigen.





















