Pflege und Migration: Darauf ist Deutschland nicht vorbereitet – Gesellschaft | ABC-Z

Sie kamen in den 50ern und 60ern nach Deutschland, etwa aus Italien, Spanien, Griechenland oder der Türkei. Gastarbeiter wurden sie genannt, doch viele sind geblieben. Nun wird die erste Generation der Migrantinnen und Migranten alt, pflegebedürftig, manche auch dement. Über 60-jährige Migranten zählen heute zu der am stärksten wachsenden Bevölkerungsgruppe in Deutschland. Bis 2030, so schätzen Experten, wird jeder vierte Mensch mit Migrationshintergrund 60 Jahre und älter sein. Hürrem Tezcan-Güntekin, 48, ist Professorin an der Berlin School of Public Health der Charité. Sie erforscht, wie sich unter anderem Migration, Geschlecht und sexuelle Orientierung auf die gesundheitliche Versorgung älterer Menschen auswirken. Während des gesamten Interviews gendert sie.





















