Papst Leo XIV. leitet erstmals Karfreitags-Prozession in Rom | ABC-Z

Mit einer großen Karfreitags-Prozession am Kolosseum in Rom hat Papst Leo XIV. bei seinem ersten Osterfest als Oberhaupt der katholischen Kirche an den Leidensweg Jesu Christi erinnert. Der Pontifex, seit Mai im Amt, trug auf den Stationen des Kreuzwegs dabei selbst ein Kreuz. Sein Vorgänger Franziskus hatte darauf verzichtet. Zuletzt konnte der an Ostern 2025 verstorbene Argentinier aus gesundheitlichen Gründen an der Prozession nicht mehr teilnehmen.
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Mit der Prozession am Kolosseum im Beisein Zehntausender Menschen wird an Jesu Leidensweg auf den Berg Golgotha in Jerusalem erinnert, wo er der Überlieferung nach dann hingerichtet wurde. An den verschiedenen Stationen wurden im Beisein des Papstes Botschaften verlesen.
Mit Blick auf die heutigen Kriege hieß es in einem der Texte, jede Obrigkeit werde eines Tages vor Gott Rechenschaft ablegen müssen, wie sie die ihr verliehene Macht ausgeübt habe.

Beendigung von Kriegen angemahnt
Dazu gehöre «die Macht zu richten, aber auch die Macht, einen Krieg zu beginnen oder zu beenden; die Macht, zur Gewalt oder zum Frieden zu erziehen; die Macht, das Verlangen nach Rache oder nach Versöhnung zu nähren; die Macht, die Wirtschaft zu nutzen, um Völker zu unterdrücken oder sie aus dem Elend zu befreien; die Macht, die Menschenwürde mit Füßen zu treten oder sie zu schützen».
Für den ersten US-Amerikaner an der Spitze von 1,4 Milliarden Katholiken weltweit ist es das erste Osterfest im neuen Amt. Am Sonntag wird Leo vor Zehntausenden auf dem Petersplatz den traditionellen Segen Urbi et Orbi (Der Stadt und dem Erdkreis) spenden. An Ostern wird die Auferstehung Jesu Christi gefeiert.
fmg/dpa





















