Osterfeuer lodern von Gründonnerstag bis Ostersonntag | ABC-Z

Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland zwischen 10.000 und 20.000 Osterfeuer gezündet werden. Viele Kommunen sind aber bemüht, die Zahl der Feuer wegen der Feinstaubbelastung möglichst gering zu halten.
Der Berliner Tierschutzverein verweist zudem auf die Gefahren für Wildtiere, die von den Osterfeuern ausgehen. Wochenlang aufgeschichtete Haufen aus Holz, Reisig oder Grünschnitt werden demnach von Vögeln, Igeln, Amphibien, Insekten oder anderen Wildtieren als Unterschlupf genutzt.
“Werden diese Haufen später angezündet, verbrennen oder ersticken viele Tiere qualvoll, weil sie bei Gefahr oft verharren statt zu fliehen”, so der Verein. Wer ein Osterfeuer veranstalten wolle, solle den Haufen erst am Tag des Feuers aufschichten – oder den Haufen unmittelbar davor vollständig umsetzen. Allerdings biete auch das keinen kompletten Schutz für die Tiere.





















